Indol-3-Carbinol – ein Blockbuster in der Prävention und Behandlung von Brustkrebs?
Indol-3-Carbinol – ein Blockbuster in der Prävention und Behandlung von Brustkrebs?
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Erschienen in: onkologie heute
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart der Frau und jährlich sterben weltweit fast 700.000 Patientinnen an der metastasierten Erkrankung. Trotz verbesserter Therapien ist die mediane Überlebenszeit bei fernmetastasiertem Brustkrebs immer noch viel zu kurz. Vor diesem Hintergrund suchen Ärzte und Betroffene gleichermaßen nach effektiven Zusatzbehandlungen, die mit weniger toxischen Nebenwirkungen eine bessere Tumorkontrolle und ein längeres Überleben mit guter Lebensqualität ermöglichen. Gute Kandidaten in dieser Hinsicht scheinen die sekundären Pflanzenstoffe aus Kreuzblütler-Gemüsesorten zu sein, allen voran das Indol-3-Carbinol.
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Die Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung bedeutet immer einen entscheidenden Einschnitt im Leben. Über die besonderen Belastungen und Bedürfnisse von jungen Krebspatienten haben wir mit Dr. Pia Heußner, leitende Oberärztin Psycho-Onkologie am Onkologischen Zentrum Oberland des Klinikums Garmisch-Partenkirchen und Murnau, gesprochen.
Die Behandlungsstandards des kolorektalen Karzinoms (CRC) sind stark im Fluss, so wurde die S3-Leitlinie bereits nach wenigen Monaten erneut aktualisiert (Version 3.1, März 2026).
Aktuelle Daten lassen davon ausgehen, dass etwa 20 bis 40 % der Tumorpatienten bereits zum Zeitpunkt der Diagnosestellung Zeichen einer Mangelernährung aufweisen – abhängig von Tumorentität und Stadium. Im Verlauf fortgeschrittener Erkrankungen steigt dieser Anteil deutlich an.