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Welche Faktoren beeinflussen pCR-Rate nach neoadjuvanter Radiochemotherapie?

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Welche Faktoren beeinflussen pCR-Rate nach neoadjuvanter Radiochemotherapie?

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Erschienen in: onkologie heute

Die Arbeitsgruppe um Haussmann et al. analysierten die Faktoren, die mit einer pathologischen Komplettremission (pCR) nach neoadjuvanter Radiochemotherapie bei 341 Patientinnen mit Hochrisiko-Mammakarzinom (cT1-cT4, cN0-N+) assoziiert sind. Um den Effekt verschiedener Untergruppen und Behandlungsmodalitäten auf die pCR (ypT0/Tis und ypN0) sowie auf die komplette Primärtumorregression (ypT0/Tis) in der Kohorte zu untersuchen, wurde die univariate und multivariate Regressionsanalyse verwendet.

Die pCR-Rate lag bei 31,1 %. Nach der multivariaten Analyse wurde die pCR-Rate durch den Resektionstyp, den Mammakarzinom-Subtyp, das primäre Tumorstadium und das Intervall zwischen Bestrahlung und Operation beeinflusst. Die biologisch effektive Dosis am Primärtumor war kein signifikanter Faktor für das Erreichen einer pCR. Die multivariate Analyse der primären Tumorregression identifizierte den Brustkrebs-Subtyp, das klinische Tumorstadium sowie das Grading als signifikante Faktoren. Dagegen waren die Bestrahlungsdosis des Primärtumors und das Intervall zwischen Bestrahlung und Operation keine signifikanten Parameter für das Erreichen einer pCR.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Faktoren, die mit einer pCR nach neoadjuvanter Radiochemotherapie assoziiert sind, den bekannten Faktoren nach alleiniger neoadjuvanter Chemotherapie ähneln. Ein längeres Intervall bis zur Operation könnte mit höheren pCR-Raten assoziiert sein. Eine Dosiserhöhung über 60 Gy hinaus führte nicht zu höheren Ansprechraten.

Dr. Katrina Recker

Quelle: Haussmann J et al. Faktoren, die die pathologische Komplettremission und Tumorregression bei neoadjuvanter Radiotherapie und Chemotherapie bei Brustkrebs mit hohem Risiko beeinflussen. Senologie 2024; 8. Juni 2024; Posterpräsentation, Abstract #0007

Bilderquelle: © Mark Kostich – stock.adobe.com

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