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EAH Jena erhält Forschungsförderung in Millionenhöhe

Forscherin im Labor

EAH Jena erhält Forschungsförderung in Millionenhöhe

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Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena hat von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) eine finanzielle Unterstützung in Höhe von fünf Millionen Euro für das Programm „Forschungsimpulse” erhalten. Diese Förderung ist die erste ihrer Art für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und zielt darauf ab, die erkenntnisorientierte Forschung an HAW zu fördern.

Das gemeinsame Vorhaben der EAH Jena und des Universitätsklinikums Jena mit dem Namen „TOOLS – Tailored Optics for Life Sciences Engineering” (Maßgeschneiderte Optik für ingenieurtechnische Lösungen in den Biowissenschaften) wurde als Gewinner ausgewählt. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Interdisziplinäre Kooperation

TOOLS startet eine interdisziplinäre Forschungskooperation in den Bereichen Optik, Photonik, Biomedizintechnik und klinische Forschung. Der Fokus liegt auf der Grundlagenforschung in optischen Technologien und biophotonischen Verfahren, um Erkenntnisse zur Verbesserung des Verständnisses biomedizinischer Prozesse im klinischen Kontext anzuwenden. Forschungsgebiete umfassen makro- und mikrooptische Komponenten, die Detektion von Bio-Nanopartikeln sowie die endoskopische Diagnostik von Mittelohrentzündungen.

TOOLS soll Kompetenzen etablieren

Das interdisziplinäre Team, bestehend aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der EAH Jena und des Universitätsklinikums Jena (UKJ), wird von Prof. Dr. Robert Brunner, Prof. Dr. Jens Bliedtner, Prof. Dr. Maria Dienerowitz, Prof. Dr. Iwan Schie (alle EAH Jena) und Prof. Dr. Orlando Guntinas-Lichius (UKJ) geleitet. Der Sprecher des Projekts Brunner unterstreicht, dass TOOLS dazu beitragen wird, die EAH Jena zu stärken, Spitzenkräfte zu gewinnen und junge Menschen für ein Studium an der Hochschule zu begeistern. „TOOLS wird an der EAH Jena Kompetenzen im Bereich der Optischen Technologien und der Biophotonik etablieren, um die Lücke zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung zur Lösung medizinischer Fragestellungen zu schließen“, sagt Prof. Brunner.

Quelle: Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Foto: Benjamin Gottfried/EAH

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