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Diabetesmanagement: CGM-Systeme liefern teils sehr unterschiedliche Daten

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Diabetesmanagement: CGM-Systeme liefern teils sehr unterschiedliche Daten

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) sind elementarer Teil des Diabetesmanagements. Eine Vergleichsstudie hat jetzt gezeigt, dass selbst moderne CGM-Systeme bei derselben Person teils deutlich unterschiedliche, therapieentscheidende Kennzahlen liefern. Dazu trugen Erwachsene mit Typ-1-Diabetes parallel drei moderne CGM-Systeme über einen Zeitraum von 14 Tagen. Untersucht wurden u.a. die Zeit im Zielbereich, Zeiten mit Unter- und Überzuckerungen sowie der aus CGM-Daten „errechnete HbA1c-Wert“. Je nach verwendetem CGM-System wurden Glucose-Verläufe unterschiedlich gemessen und dann auch bewertet. Das kann im einen Fall bedeuten „Therapieziel erreicht“, im anderen Fall nicht – mit entscheidenden Konsequenzen bei der Therapieanpassung, insbesondere bei Unterzuckerung. Laut DDG sind technische Unterschiede der Systeme die Ursache. Zudem können CGM-Systeme auf unterschiedlichen Referenzen basieren, die eine systemübergreifende Vergleichbarkeit der Daten erschwert. Die DDG sieht darin die Notwendigkeit, CGM-Daten differenziert zu bewerten und die Standardisierung von Mess- und Auswertungsverfahren voranzubringen – auch mit Blick auf das digitale Disease-Management-Programm (dDMP).

Literatur: Freckmann G et al. Diabetes Care 2025; 48 (7): 1213–17. https://doi.org/10.2337/dc25-0129

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)

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