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Demenz: Höherer koffeinhaltiger Kaffeekonsum senkt Risiko signifikant

Höherer koffeinhaltiger Kaffeekonsum senkt Demenz-Risiko signifikant

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Demenz: Höherer koffeinhaltiger Kaffeekonsum senkt Risiko signifikant

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Ein höherer Konsum von koffeinhaltigem Kaffee ist mit einem signifikant geringeren Demenz-Risiko assoziiert, und zwar um durchschnittlich 18% im Vergleich zu sehr niedrigem Konsum. Der deutlichste Effekt wurde bei einem Konsum von ca. 2-3 Tassen koffeinhaltigem Kaffee/Tag bzw. 1-2 Tassen Tee/Tag beobachtet.

Das ist das Ergebnis einer prospektiven US-Studie, für die Daten von 131.821 Teilnehmern zweier großer epidemiologischer Langzeitstudien (Nurses’ Health Study (NHS) und Health Professionals Follow-up Study) ausgewertet wurden. Bei einer Nachbeobachtung von bis zu 43 Jahren wurden 11.033 Demenz-Neuerkrankungen dokumentiert. In der NHS-Kohorte war zudem ein höherer Konsum von koffeinhaltigem Kaffee auch mit einer besseren objektiven kognitiven Leistungsfähigkeit verbunden. Bei koffeinhaltigen Tees war der Zusammenhang ähnlich, aber nicht so ausgeprägt.

Für den protektiven Effekt des Koffeins werden verschiedene Ansätze diskutiert. In der Hauptsache moduliert Koffein über die antagonistische Wirkung auf die Adenosin-Rezeptoren A1 und A2 die synaptische Übertragung und die Aβ-Akkumulation. Darüber hinaus könnte Koffein die Neuroinflammation im Gehirn mildern, die zum kognitiven Verfall und zur Entwicklung von Demenz beiträgt.

Quelle: Zhang Y, et al. JAMA 2026. doi:10.1001/jama.2025.27259

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