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Diabetes und ADHS: Eine doppelte Herausforderung im Alltag

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Diabetes und ADHS: Eine doppelte Herausforderung im Alltag

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Diabetes, Psyche und Nerven

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Blutzucker messen, Insulin dosieren, Mahlzeiten planen, auf Körperreaktionen achten – das gehört zur täglichen Routine bei Diabetes. Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) haben häufig genau damit Schwierigkeiten. Wenn beide Erkrankungen gleichzeitig auftreten, wird der Alltag zur doppelten Herausforderung. Bei rund 5 % der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes (T1D) ist das der Fall. Studien zeigen, dass junge Patienten mit T1D und ADHS im Durchschnitt signifikant schlechtere HbA1c-Werte aufweisen als Gleichaltrige mit Diabetes, aber ohne ADHS. Gleichzeitig treten akute Komplikationen wie Unterzuckerungen oder Ketoazidosen häufiger auf. So kann ADHS die Umsetzung der Diabetestherapie erheblich erschweren. Umgekehrt kann eine geringe Therapietreue ein Hinweis auf ein bislang unerkanntes ADHS sein. Gerade bei Menschen mit Diabetes wird ADHS oft spät oder gar nicht erkannt, da sich die Symptome überlagern. Eine sorgfältige Diagnostik und klare Strukturen wie feste Routinen und Abläufe spielen daher eine zentrale Rolle.

Quelle: Pressemitteilung Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD)

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