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Harnsteine: Helfen Trinkmengen-Interventionen gegen Rezidive?

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Harnsteine: Helfen Trinkmengen-Interventionen gegen Rezidive?

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Nieren und Harnwege

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Um das Risiko wiederkehrender Harnsteine zu verringern, empfehlen die Leitlinien eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme. Interventionsprogramme sollen bei der Aufrechterhaltung der Aufnahme hoher Flüssigkeitsmengen unterstützen. Diese beinhalten u.a. finanzielle Anreize, Gesundheitscoaching und von Patienten ausgewählte Motivationsmaßnahmen. US-Forscher untersuchten jetzt in einer Studie, ob ein solches verhaltensorientiertes Interventionsprogramm Harnsteinrezidive im Vergleich zur Kontrollgruppe besser reduziert. Dazu wurden 1.658 Teilnehmer (ab 12 Jahren, Vorgeschichte von Harnsteinerkrankungen, niedrige 24-Stunden-Urinmengen) aufgenommen und randomisiert einer Verhaltensinterventions-Gruppe (n=826) oder einer Kontrollgruppe mit leitlinienkonformer Versorgung (n=832) zugeteilt. Das Ergebnis: Ein verhaltensorientiertes Interventionsprogramm zur Prävention von Steinrezidiven reduzierte die wiederkehrenden Steinereignisse nicht besser als die Versorgung in der Kontrollgruppe (19% vs. 20%), erhöhte jedoch das Urinvolumen im Vergleich zur leitlinienbasierten Versorgung während einer zweijährigen Nachbeobachtungsphase moderat.

Quelle:  Desai A et al. The Lancet 2026; 407: 1171-1181. DOI: 10.1016/S0140-6736(25)02637-6

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