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Herzgesundheit: Herzschlag schützt vor Tumorwachstum

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Herzgesundheit: Herzschlag schützt vor Tumorwachstum

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Herz und Kreislauf

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Die physikalischen Kräfte im Myokard regulieren nicht nur die Herzfunktion, sondern können über den Herzschlag auch das Verhalten von Tumorzellen im Herzgewebe beeinflussen bis dahin, dass sie ihre Vermehrung verlangsamen. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie der Universität Triest in Zusammenarbeit mit einem breit aufgestellten Netzwerk an interdisziplinärer Expertise.

Das Herz entwickelt sehr selten Tumore, und selbst wenn es von Metastasen betroffen ist, sind diese tendenziell kleiner als die in anderen Organen. Eine Antwort auf die zugrundeliegenden Mechanismen fanden die Forscher in der mechanischen Natur des Herzgewebes, das ständig Kontraktion, Druck und Verformung ausgesetzt ist: Wenn das Herz mechanisch „entlastet“ wird, vermehren sich Tumorzellen viel stärker. Andererseits verwendeten sie im Labor hergestelltes Herzgewebe, bei dem sie die mechanische Last modulieren und die Reaktion der Tumorzellen direkt beobachten konnten. Ergebnis: Wenn das Herzgewebe schlägt und mechanische Belastung erzeugt, verlangsamt sich das Tumorwachstum. Wenn dieser Reiz reduziert ist, beginnen die Tumorzellen wieder zu proliferieren. Demnach ist die Herzpulsation nicht nur eine physiologische Funktion, sondern wirkt auch als natürlicher Suppressor des Tumorwachstums.

Originalpublikation: Ciucci G et al.  Science2026; 392:eads9412 .DOI:10.1126/science.ads9412

Quelle: Pressemitteilung Universität Triest

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