Allgemeinmedizin » Impfen und Infektionen

»

Impfakzeptanz-Monitoring: Große Unsicherheit bei Nebenwirkungen

© Alexander Raths_stock.adobe.com

Quelle: © Alexander Raths_stock.adobe.com

Impfakzeptanz-Monitoring: Große Unsicherheit bei Nebenwirkungen

Aktuelles

Allgemeinmedizin

Impfen und Infektionen

mgb medizin Redaktion

Verlag

1 MIN

Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Die Mehrheit der Allgemeinbevölkerung vertraut den Behörden bei Impfstoffen, politische Entscheidungen zu Impfungen werden jedoch als weniger wissenschaftlich fundiert wahrgenommen. Große Unsicherheit besteht bei Nebenwirkungen, was das Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungen beeinträchtigen kann. Die meisten haben ein Verständnis für das Risiko, das von Infektionskrankheiten ausgeht, treffen Impfentscheidungen nach Abwägung von persönlichem Nutzen und Risiken und lassen sich auch zum Schutz anderer impfen. Der größte Teil der Bevölkerung spricht sich eher gegen Sanktionen aus, um hohe Impfraten zu erreichen. Das sind die ersten Ergebnisse des RKI-Forschungs­projekts IMPRESS (IMpfverhalten verstehen, PReparednESS steigern). Im Rahmen eines regelmäßigen Impfakzeptanz-Monitorings für Deutschland werden Hinter­gründe von Impfent­scheidungen untersucht mit dem Ziel, Gründe des (Nicht-)Impfens systematisch zu erfassen und so Aussagen darüber zu treffen, welche Barrieren und Treiber Impfungen erschweren oder erleichtern. Denn, obwohl Impfungen weltweit Millionen Menschen­leben retten, bleibt auch in Deutschland ein Teil der Bevölkerung gegen einzelne oder mehrere impfpräventable Erkrankungen ungeimpft.

Weitere Informationen unter: Ergebnisse des Forschungsprojekts IMPRESS: Impfverhalten verstehen, Preparedness steigern

Forschungsergebnisse IMPRESS

Quelle: Pressemeldung Robert Koch Institut RKI

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt mit Patientin

Fünf Prinzipien für eine zukunftsfähige Primärversorgung

Berufspolitik

Die DEGAM fordert eine Primärversorgung, die Hausarztpraxen als erste Anlaufstelle stärkt, Patientinnen und Patienten verlässlich begleitet und Versorgung im Team organisiert. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten, eine bedarfsgerechte Vergütung und eine tragfähige digitale Infrastruktur.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen
Symbolbild Prävention

Prävention braucht Evidenz – und bessere Lebensbedingungen

Berufspolitik

Nicht mehr Screenings, sondern wirksame Prävention: Die DEGAM fordert, Maßnahmen konsequent an Evidenz und individuellem Risiko auszurichten – und zugleich die Lebensverhältnisse politisch gesundheitsförderlich zu gestalten.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen
Ärztin am Laptop

Digitale Ersteinschätzung: Wann sinnvoll?

Berufspolitik

Digitale Ersteinschätzung kann Akutversorgung strukturieren – sie ersetzt aber keine hausärztliche Beurteilung. Die DEGAM fordert klare Versorgungspfade, menschliche Steuerung und systematische Evaluation.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen