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K.O.-Tropfen: Betroffene wünschen sich mehr Aufklärung und Prävention

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K.O.-Tropfen: Betroffene wünschen sich mehr Aufklärung und Prävention

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Betroffene mit einem Verdacht auf den Einsatz von K.O.-Tropfen wenden sich eher an vertraute Personen (Familienmitglieder, Freunde, Partner, Bekannte) als an medizinisches Personal oder die Polizei. Das ist eine weitere Erkenntnis aus der noch laufenden länderübergreifenden anonymen Studie „Don’t knock me out“ zu Bekanntheit, Erfahrung und Umgang mit K.O.-Tropfen im deutschsprachigen Raum. Unter den 1.288 ausgewerteten Datensätzen für Deutschland waren 527 Personen, die schon mindestens einmal den Verdacht hatten, Opfer von der Verabreichung von K.O.-Tropfen („Drink Spiking“) geworden zu sein. Von dieser Gruppe waren nur 70 Personen, die sich (auch) an einen Arzt, (in der Notaufnahme, Hausarztpraxis) wandten. Nur 48 Personen meldeten den Verdacht (auch) bei der Polizei und 20% gaben an, ihren Verdacht nie jemandem anvertraut zu haben. Gleichzeitig bewerten 65% der Befragten die Aufklärung zum Thema K.O.-Tropfen als mehr oder weniger unzureichend. Für die Mehrheit der Befragten scheint es außerdem nicht ausreichend Präventionsmöglichkeiten zu geben.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter: https://www.do-not-knock-me-out.com

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Quelle: Pressemitteilung Technische Universität Chemnitz

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