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Körperbezogene Stressprävention mit Funktioneller Entspannung

Auf dem Bild ist ein Gruppentherapiesetting dargestellt, Menschen sitzen im Kreis auf Stühlen.

Quelle: © AntonioDiaz – stock.adobe.com

Körperbezogene Stressprävention mit Funktioneller Entspannung

Fachbeitrag

Allgemeinmedizin

Psyche und Nerven

mgb medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: tägliche Praxis

Stressprävention mit Funktioneller Entspannung ist ein körperbezogener manualisierter Ansatz und ergänzt bestehende Präventionsangebote. Mit Funktioneller Entspannung (FE) wird bewusste Körperwahrnehmung und psychovegetative Selbstregulation vermittelt. Dadurch werden Stressauslöser identifiziert, frühzeitig Überforderung erkannt und Stressbewältigung ist möglich. Das Konzept des Manuals sowie erste klinische Anwendungen werden vorgestellt.

Zusammenfassung

Die Prävention stressbedingter Erkrankungen stellt eine wichtige Aufgabe der Gesundheitsversorgung dar. Vorgestellt wird ein neuer körperbezogener Ansatz zur Stressprävention, der in manualisierter Form vorliegt und bisherige Präventionsansätze ergänzt. Mit Funktioneller Entspannung (FE), einer Körperpsychotherapiemethode, die über kurative und präventive Wirksamkeitsnachweise verfügt, wird bewusste Körperwahrnehmung und psychovegetative Selbstregulation vermittelt, die dazu beiträgt, Stressauslöser zu identifizieren, Körpersymptome frühzeitig als Warnsignale für Überforderung zu erkennen und sich im Stress wirksam zu beruhigen. Langfristig soll sich daraus die Fähigkeit zu Selbstfürsorge entwickeln. Der körperfokussierte Ansatz steht in Einklang mit aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen zu »Embodiment«. Das Konzept des Manuals sowie erste klinische Anwendungen werden vorgestellt.

Autorinnen: I. Herholz, D. Schweitzer, S. Wurzbacher, U. Martens, P. Saltuari
Lesen Sie den kostenpflichtigen Originalbeitrag zu diesem Thema in tägliche praxis 2026; 71 (1): 94-108.

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