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Lebergesundheit: Feste Routine statt Zwischenmahlzeiten

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Lebergesundheit: Feste Routine statt Zwischenmahlzeiten

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Besser mehrere kleine Mahlzeiten anstatt drei Große einplanen – so lautete bislang die Empfehlung. Eine aktuelle Studie kam nun zu dem Schluss, der Leber zuliebe auf Zwischenmahlzeiten weitestgehend zu verzichten. Denn für die Gesundheit der Leber ist nicht nur wichtig, was gegessen wird – sondern auch wann. Unregelmäßige Nahrungsaufnahme kann den biologischen Rhythmus der Leber messbar verändern.

Der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme spielt demnach eine zentrale Rolle für die Regulation des Leberstoffwechsels. Die Forscher untersuchten dazu Blutproteine bei Menschen sowie experimentelle Modelle mit veränderter innerer Uhr. Sie konnten damit zeigen, dass der Zuckerstoffwechsel in der Leber als Taktgeber für die tageszeitliche Rhythmik der Proteinproduktion wirkt. Wird dieser durch häufige Snacks oder unregelmäßige Essenszeiten gestört, gerät die Leber aus ihrem natürlichen Gleichgewicht. Sie folgt dabei einer klar strukturierten inneren Uhr. Insbesondere der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme beeinflusst diesen Rhythmus maßgeblich. Regelmäßige Mahlzeiten stabilisieren demnach die physiologischen Abläufe, während ständiges bzw. unregelmäßiges Essen und Snacken sie aus dem Takt bringen können. Eine dauerhaft ungeordnete Nahrungsaufnahme kann die fein abgestimmten Stoffwechselprozesse der Leber beeinträchtigen.

Literatur: Weger M et al. Nat Metab (2026) 8: 327–349. https://doi.org/10.1038/s42255-026-01453-8

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

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