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Lungenkrebs: G-BA beschließt Versicherteninformation zum neuen Screening

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Lungenkrebs: G-BA beschließt Versicherteninformation zum neuen Screening

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Lungenkrebs wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, wenn Symptome auftreten. Die Heilungschancen sind dann nur gering. Mit der Niedrigdosis-Computertomographie (LDCT) lassen sich Tumore in einem früheren und damit besser behandelbaren Stadium erkennen. Studien zufolge kann so die Sterblichkeit durch Lungenkrebs gesenkt werden. Darauf hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Sommer 2025 mit dem Beschluss reagiert, die Lungenkrebs-Früherkennung mittels LDCT für starke Raucher als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Das Angebot richtet sich an langjährige, aktive oder ehemalige Raucher im Alter von 50 bis 75 Jahren. Passiert der Beschluss die rechtliche Prüfung des BMG, tritt 2026 das erste streng risikoadaptierte Krebsscreening in Deutschland in Kraft.

Als Teil des neuen Angebots hat der G-BA eine Versicherteninformation zu dieser Untersuchung beschlossen. Anspruchsberechtigte Versicherte sollen damit in ihrer Entscheidung für eine freiwillige Früherkennung unterstützt werden. Die Broschüre erläutert neben dem Ablauf der LDCT auch Vor- und Nachteile, die Strahlenbelastung sowie das Risiko falsch-positiver Befunde und Überdiagnosen. Zudem enthält sie auch ausführliche Hilfestellungen zur Tabakentwöhnung.

Quelle: Pressemitteilung Gemeinsamer Bundesausschuss G-BA

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