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Grippeschutz: mRNA-basierter Influenza-Impfstoff besser als der Standard?

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Grippeschutz: mRNA-basierter Influenza-Impfstoff besser als der Standard?

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Die saisonale Grippe verursacht trotz Impfung jährlich erhebliche Erkrankungs- und Todesfälle bei Erwachsenen ab 50 Jahren. Eine doppelblinde Phase-3-Studie deutet jetzt darauf hin, dass ein mRNA-basierter Impfstoff – mRNA-1010 – wirksamer sein könnte als zugelassene, auf hühnerei-basierte Standardvakzine. Dazu erhielten die Studienteilnehmer (50 plus) randomisiert die trivalente mRNA-1010-Impfung (37,5 μg, d.h. 12,5 μg pro Stamm) oder eine zugelassene Standardimpfung. Der primäre Endpunkt wurde definiert als relative Impfstoffwirksamkeit gegenüber einer durch Reverse-Transkriptase–Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR)-bestätigten Erkrankung, verursacht durch Influenza A oder B. Bei den 20.179 Teilnehmern, die mRNA-1010 erhielten, wurden 411 Erkrankungen (= 2%) beobachtet, bei den 20.124 Teilnehmern mit Standardimpfung waren es 557 (=2,8%). Das entspricht einer relativen Impfstoffwirksamkeit von 26,6% für mRNA-1010 (Kriterien für Nicht-Unterlegenheit, Überlegenheit sowie höhere Überlegenheit erfüllt). Unerwünschte Nebenwirkungen (Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Myalgie) traten unter mRNA-1010 häufiger auf als unter dem Standard-Impfstoff, waren mild bis mäßig und vorübergehend. Bei 2,2% der mRNA-1010-Empfänger wurden schwerwiegende unerwünschte Ereignisse gemeldet.

Quelle: Leroux-Roels I et al. N Engl J Med 2026;394 (18):1803-1813. DOI: 10.1056/NEJMoa2516491

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