Allgemeinmedizin » Frauengesundheit

»

Frauen 63 plus: Mehr Muskelkraft – deutlich geringeres Sterberisiko

© fogaas - stock.adobe.com

Quelle: © fogaas - stock.adobe.com

Frauen 63 plus: Mehr Muskelkraft – deutlich geringeres Sterberisiko

Aktuelles

Allgemeinmedizin

Frauengesundheit

mgb medizin Redaktion

Verlag

1 MIN

Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Höhere Muskelkraft ist bei mobilen älteren Frauen mit einem signifikant niedrigeren Sterblichkeitsrisiko assoziiert – selbst dann, wenn der Aktivitätsgrad, die im Sitzen verbrachte Zeit und die Gehgeschwindigkeit als Einflussfaktoren berücksichtigt wurden. Das ist das Ergebnis einer US-Studie mit 5.472 Frauen im Alter von 63 bis 99 Jahren. Die Muskelkraft wurde anhand der Griffstärke der dominanten Hand und der für 5-maliges Aufstehen von einem Stuhl benötigten Zeit gemessen. Frauen mit höchster Griffstärke hatten danach ein signifikant geringeres Mortalitätsrisiko als Frauen mit niedrigster Griffstärke. Und auch die für 5-maliges Aufstehen schnellste Zeit stand in inverser Assoziation zu einer geringeren Sterblichkeit. Die Assoziation von höherer Griffstärke bzw. schnellerer Zeit für das Aufstehen und geringerer Sterblichkeit wurde durch Einflussfaktoren zwar geschwächt, blieb aber dennoch signifikant. Vergleichbare inverse Assoziationen wurden auch beobachtet, wenn Gehgeschwindigkeit und Entzündungsmarker wie C-reaktives Protein miterfasst wurden.

Quelle: LaMonte MJ et al. JAMA Netw Open 2026;9(2):e2559367. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.59367

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt mit Patientin

Fünf Prinzipien für eine zukunftsfähige Primärversorgung

Berufspolitik

Die DEGAM fordert eine Primärversorgung, die Hausarztpraxen als erste Anlaufstelle stärkt, Patientinnen und Patienten verlässlich begleitet und Versorgung im Team organisiert. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten, eine bedarfsgerechte Vergütung und eine tragfähige digitale Infrastruktur.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen
Symbolbild Prävention

Prävention braucht Evidenz – und bessere Lebensbedingungen

Berufspolitik

Nicht mehr Screenings, sondern wirksame Prävention: Die DEGAM fordert, Maßnahmen konsequent an Evidenz und individuellem Risiko auszurichten – und zugleich die Lebensverhältnisse politisch gesundheitsförderlich zu gestalten.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen
Ärztin am Laptop

Digitale Ersteinschätzung: Wann sinnvoll?

Berufspolitik

Digitale Ersteinschätzung kann Akutversorgung strukturieren – sie ersetzt aber keine hausärztliche Beurteilung. Die DEGAM fordert klare Versorgungspfade, menschliche Steuerung und systematische Evaluation.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen