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Obstruktive Schlafapnoe: Bei Älteren auch Risiko für die psychische Gesundheit

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Obstruktive Schlafapnoe: Bei Älteren auch Risiko für die psychische Gesundheit

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Psychische Erkrankungen haben einen großen Anteil an der globalen Krankheitslast. Die Identifizierung von Faktoren, die zur Entwicklung von Erkrankungen wie z.B. Depression beitragen, ist daher vorrangiges Ziel vieler Studien. Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist sehr häufig, aber dennoch unterdiagnostiziert. Eine unbehandelte OSA wurde bereits mit der Entwicklung und dem Fortschreiten von psychischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Mehr noch: Studien lassen vermuten, dass eine unbehandelte OSA psychische Erkrankungen noch weiter verschlechtert.

Kanadische Forscher gingen jetzt im Rahmen einer sekundären Analyse der Canadian Longitudinal Study on Aging mit 30.097 Personen der Frage nach, inwieweit ein hohes OSA-Risiko auch mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit gleichzeitiger und zukünftiger psychischer Erkrankungen bei älteren Erwachsenen verbunden ist. Als OSA-gefährdet wurden Personen eingestuft, die mindestens 2 der Symptome Schnarchen, Tagesschläfrigkeit, beobachtete Schlafapnoe, Bluthochdruck aufwiesen. Ergebnis: Ältere Personen mit einem hohen OSA-Risiko hatten auch eine um etwa 40% höhere Wahrscheinlichkeit für psychische Erkrankungen. Im Laufe der Zeit blieb ein hohes OSA-Risiko mit einer um 44% erhöhten Wahrscheinlichkeit für neue psychische Erkrankungen verbunden.

Quelle: Kendzerska T et al. JAMA Netw Open 2025;8(12): e2549137. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.49137

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