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RKI: Neuer Ratgeber zu Pneumokokkeninfektionen für medizinische Fachkreise

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RKI: Neuer Ratgeber zu Pneumokokkeninfektionen für medizinische Fachkreise

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Pneumokokken-Infektionen sind weltweit verbreitet. In den klimatisch gemäßigten Breitengraden ist eine Saisonalität mit einem Infektionshöhepunkt in den Wintermonaten üblich, allerdings treten Infektionen auch in den Sommermonaten auf. Zudem können sich Pneumokokken-Erkrankungen als Sekundärinfektion in Folge einer viralen Atemwegserkrankung (z. B. Influenza) entwickeln. Erreger sind

Streptococcus pneumoniae (allgemein Pneumokokken), grampositive, lanzettförmige, fakultativ anaerobe Bakterien, welche häufig den Nasenrachenraum des Menschen besiedeln. Durch lokale Ausbreitung können Pneumokokken Krankheiten des oberen (Sinusitis, Otitis media) und unteren Respirationstraktes (Pneumonie) verursachen. Besonders schwerwiegend sind invasive Pneumokokken-Erkrankungen (IPD) wie Bakteriämien bzw. Sepsisfälle und Meningitiden. Trotz der Verfügbarkeit von Impfstoffen und der guten Therapieoptionen mit Antibiotika sind Pneumokokken-Pneumonien und IPD-Fälle immer noch eine ernstzunehmende Krankheitslast. Der RKI-Ratgeber richtet sich an medizinische Fachkreise und gibt einen Überblick über Erregereigenschaften, Krankheitszeichen, Diagnostik und Therapie sowie verschiedene Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen.

Der „RKI-Ratgeber Pneumokokken, invasive Infektion“ ist abrufbar unter: Epidemiologisches Bulletin 8/2026

RKI-Ratgeber

Quelle: RKI / Epidemiologisches Bulletin 8/2026

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