Allgemeinmedizin » Haut und Allergie

»

Pollenallergie: Genauere Vorhersage durch automatische Pollenmonitore

Pollenallergie: Genauere Vorhersage durch automatische Pollenmonitore

Aktuelles

Allgemeinmedizin

Haut und Allergie

1 MIN

Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Heutzutage beginnt die Pollensaison oft bereits im Januar oder Februar, in sehr milden Wintern sogar im Dezember. Mit fortschreitendem Klimawandel dürften pollenfreie Zeiten immer kürzer werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) reagiert darauf mit dem Aufbau eines Messnetzes vollautomatischer Pollenmonitore. Die neue KI-gestützte Technik ermöglicht die Erfassung der aktuellen Pollenflugkonzentration innerhalb von 1 bis 6 Stunden. Damit werden künftig Pollenallergiker genauer mit Polleninformationen versorgt.

Die verbesserten tagesaktuellen Pollenfluginformationen helfen den Allergikern, die Belastung durch Pollen während der Pollenflugsaison zu verringern. Die derzeitigen Pollenflugvorhersagen des DWD unterstützen bereits Betroffene von bis zu 6 Tagen im Voraus, ihre Medikation angemessen anzupassen und Aktivitäten so zu gestalten, dass die Pollenbelastung möglichst gering bleibt.

Die neuen Pollenmonitore werden künftig während der Blühzeit 4-mal täglich und außerhalb der Pollensaison mindestens 1-mal täglich Pollendaten übermitteln, je nach Intensität des Pollenflugs aber auch stündlich. Erfasst werden die wichtigsten Pollenarten wie Hasel, Erle, Esche, Birke, Gräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia plus weitere 26 Pollenarten.

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Wetterdienst DWD

© Ralf Geithe – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt mit Patientin

Fünf Prinzipien für eine zukunftsfähige Primärversorgung

Berufspolitik

Die DEGAM fordert eine Primärversorgung, die Hausarztpraxen als erste Anlaufstelle stärkt, Patientinnen und Patienten verlässlich begleitet und Versorgung im Team organisiert. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten, eine bedarfsgerechte Vergütung und eine tragfähige digitale Infrastruktur.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen
Symbolbild Prävention

Prävention braucht Evidenz – und bessere Lebensbedingungen

Berufspolitik

Nicht mehr Screenings, sondern wirksame Prävention: Die DEGAM fordert, Maßnahmen konsequent an Evidenz und individuellem Risiko auszurichten – und zugleich die Lebensverhältnisse politisch gesundheitsförderlich zu gestalten.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen
Ärztin am Laptop

Digitale Ersteinschätzung: Wann sinnvoll?

Berufspolitik

Digitale Ersteinschätzung kann Akutversorgung strukturieren – sie ersetzt aber keine hausärztliche Beurteilung. Die DEGAM fordert klare Versorgungspfade, menschliche Steuerung und systematische Evaluation.

Allgemeinmedizin

Beitrag lesen