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Ältere Menschen: Umgang mit Medikamenten beeinflusst Therapiesicherheit

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Ältere Menschen: Umgang mit Medikamenten beeinflusst Therapiesicherheit

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Für viele ältere Menschen gehört die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente (Polymedikation) zum Alltag. Eine aktuelle Untersuchung aus der hausärztlichen Versorgung zeigt jedoch, dass die selbstständige Anwendung dieser Arzneimittel häufig mit Herausforderungen verbunden ist.  Dazu wurden 102 Personen ab 70 Jahren befragt, die regelmäßig mindestens 5 verschiedene Medikamente anwenden. Ergebnis: 20% berichteten, dass ihnen Medikamente bereits ausgegangen waren, 5% haben Medikamente verwechselt. Mit 40%, und damit am häufigsten, wurden praktische Probleme bei der Anwendung von Augentropfen genannt (schwierige Darreichungsform). Mit dem Öffnen von Medikamentenverpackungen hatten fast 20% Schwierigkeiten. Demnach können altersbedingte Veränderungen der Sehfähigkeit, Feinmotorik oder Gedächtnisleistung die korrekte Handhabung und dauerhafte Anwendung von Medikamenten erschweren und beeinflussen nicht zuletzt die Arzneimitteltherapiesicherheit. Die berichteten Probleme scheinen allerdings eher praktischer Natur als mangelnde Motivation zu sein: die meisten Befragten bewerteten den Nutzen ihrer Medikamente als positiv und kannten den Zweck. Die Untersuchung untermauert damit die immer wichtigere Rolle des richtigen Umgangs mit Medikamenten in der geriatrischen Versorgung.


Publikation: Luegering A et al. Front Public Health 2026,14:1834501. doi: 10.3389/fpubh.2026.1834501. PMID: 42238997; PMCID: PMC13226524.

Quelle: Pressemeldung Medizinische Fakultät Universität Duisburg-Essen

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