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Telemedizinisches Fußkonsil: Schnelle und leitliniengerechte DFS-Versorgung

Nahaufnahme von trockener Haut an den Füßen einer Person, die auf einem Boden sitzt, mit Fokus auf Fußgesundheit und Pflege.

Quelle: © vetrana – stock.adobe.com

Telemedizinisches Fußkonsil: Schnelle und leitliniengerechte DFS-Versorgung

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Bleibt ein Diabetisches Fußsyndrom (DFS) unbehandelt, kann es zu massiven Folgen wie schweren Infektionen oder sogar Amputationen kommen. Fußläsionen müssen daher schnell und möglichst unkompliziert begutachtet und leitliniengerecht versorgt werden. Allein in Bayern entwickelt etwa jeder vierte Mensch mit Diabetes ein DFS. Um Folgeschäden zu verhindern, sind eine frühzeitige Risikoeinschätzung und eine rasche Behandlung entscheidend.Hier setzt das in Bayern gestartete Pilotprojekt „Telemedizinisches Fußkonsil“ an. Mit dem digitalen Angebot soll die Versorgung von Menschen mit Diabetes verbessert und Abläufe in Arztpraxen erleichtert werden. Das digitale Konsil ermöglicht einen schnellen, praxisübergreifenden Austausch zwischen Hausärzten und auf DFS spezialisierten Fachärzten. Hausärzte, die bereits an der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) teilnehmen, sowie Fachärzte können ihre Patienten mit unklaren Hautveränderungen oder Fußproblemen bei Diabetes über eine digitale Plattform telemedizinisch betreuen. Behandelnde Praxen können dort ihre Befunde, Fotos und Informationen sicher an DFS-Experten übermitteln, die ihrerseits innerhalb kurzer Zeit eine qualifizierte Bewertung abgeben. Läuft das Projekt in Bayern erfolgreich an, ist ein bundesweites Roll-out anvisiert.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Diabetes Gesellschaft

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