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Rheumatoide Arthritis: Vagusnervstimulation verbessert Symptomatik

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Rheumatoide Arthritis: Vagusnervstimulation verbessert Symptomatik

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine entzündlich-rheumatische Systemerkrankung, die unbehandelt zu schweren, dauerhaften Gelenkschäden, Versteifungen und einer stark verminderten Lebensqualität führt. Trotz der Verfügbarkeit zahlreicher Medikamente bleibt die Erkrankung für viele Patienten unkontrolliert.

Ein neuer therapeutischer Ansatz zielt auf den Vagusnerv-vermittelten Entzündungsreflex ab, der die Zytokinproduktion moduliert. Dieser ist bei RA dysreguliert. Die tonische Vagusnervenaktivität ist vermindert, eine Abnahme des Vagustonus geht dem Beginn der klinischen Erkrankung voraus. US-Forscher haben jetzt in ihrer RESET-RA-Studie den Einsatz eines auf den Vagusnerv abzielendes Neuromodulationssystem bei 242 Patienten mit mäßig bis schwer aktiver RA (nach unzureichender Reaktion/Intoleranz gegenüber Basistherapie) untersucht. Die RA-Patienten wurden dazu für 3 Monate randomisiert auf aktive oder scheinbare Stimulation eingeteilt und erhielten dann alle eine offene Stimulation. Als primärer Endpunkt wurde ACR20 (d.h.20% der ACR-Response-Kriterien) definiert. Ergebnis: Die ACR20-Raten waren mit aktiver Stimulation höher als mit scheinbarer Stimulation nach 3 Monaten (35,2% vs. 24,2%), verbesserten sich nach 6 Monaten auf 50,0% und nach 12 Monaten auf 52,8%. 

Quelle: Tesser JRP et al.  Nat Med 2026;32: 369–378. https://doi.org/10.1038/s41591-025-04114-7

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