Eine neue Studie aus London zeigte, dass es der Aufmerksamkeit und Produktivität nicht einmal hilft, das Smartphone außer Sichtweite zu platzieren: Das Problem sei nämlich gar nicht das Gerät selbst, sondern die mit ihm verbundenen Gewohnheiten.
SGLT2-Inhibitoren scheinen geeignet, kardiotoxische Effekte von Krebsmedikamenten zu reduzieren. Das hat eine jetzt publizierte Metaanalyse gezeigt, in der 13 Studien mit insgesamt mehr als 88.000 Patienten ausgewertet wurden.
1979 erklärte Francis Crick, es sei „unmöglich, ein exaktes Netzwerkdiagramm der Neuronen eines einzigen Kubikmillimeters des Gehirns zu erstellen.“ Doch genau das ist dem MICrONS Projekt gelungen: 1,6 Petabyte Daten können über den frei verfügbaren MICrONS Explorer abgerufen werden. Sie stellen die neuronale Vernetzung eines Säugetier-Gehirnteils dar, der in etwa so groß ist wie ein Sandkorn.
Erhöhtes LDL-Cholesterin zählt zu den wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren, wird aber in der Praxis nach wie vor nicht konsequent genug behandelt. Selbst von Patientinnen und Patienten mit manifester Atherosklerose seien laut Daten aus der europäischen SANTORINI-Studie nur rund 20% im LDL-C-Zielbereich < 70 mg/dl, konstatierte Professor Dr. David Leistner aus Frankfurt am Main. Plädiert würde beim Symposium des Unternehmens Daiichi Sankyo beim Kardiologenkongress in Mannheim für das Ausschöpfen oraler Kombinationstherapien.
Die Dermatologie trägt durch ihren Ressourcenverbrauch und die Produktion von Abfällen erheblich zur Umweltbelastung bei. Besonders der hohe Einsatz von topischen Produkten, die Verwendung von Einwegmaterialien und die häufig durchgeführten Eingriffe verursachen beträchtliche Emissionen. Insgesamt entfallen 4–6 % der globalen Treibhausgasemissionen auf das Gesundheitswesen, wobei die Dermatologie durch eingekaufte Materialien, Patiententransporte und Abfallmanagement besonders hervorsticht. Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung der dermatologischen Praxis sind bisher jedoch unzureichend etabliert.
Krebsfrei – und dann doch wieder nicht? Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der UDE untersuchen, warum manche Patient:innen trotz einer unterstützenden Immuntherapie nach der Entfernung eines Melanoms, dem „Schwarzen Hautkrebs“, einen Rückfall erleiden. Damit die Therapien wirksamer werden, möchte das Team um Prof. Dr. Florian Rambow und Dr. Georg Lodde herausfinden, wie sich der Krebs gegen die Behandlung wehrt und welche Mechanismen dahinterstecken. Die Deutsche Krebshilfe fördert ihr im März 2025 gestartetes Vorhaben über zwei Jahre mit 530.000 Euro.
Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg konnte in einer aktuellen Studie zeigen, dass vier aufeinanderfolgende Sitzungen mit transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) zu einer signifikanten Reduktion kognitiver Erschöpfung (Fatigue) bei Long-COVID-Betroffenen führen können. Die Ergebnisse der randomisiert-kontrollierten, doppelt-verblindeten Studie wurden im renommierten Fachjournal Brain Stimulation veröffentlicht.
In dem internationalen Forschungsnetzwerk HECOS wurden gemeinsam mit dem Team um Versorgungsforscher Prof. Dr. Dr. Christian Apfelbacher, Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISMG) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals international gültige Kriterien für Interventionsstudien zu Therapien des Handekzems festgelegt. Dafür entwickelten die Forschenden ein sogenanntes Core Outcome Set (COS), eine Zusammenstellung relevanter Ergebnisparameter zu einem Krankheitsbild, um Studien besser vergleichbar zu machen. Die Ergebnisse der durchgeführten Delphi-Konsensstudie wurden in dem Fachjournal Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology veröffentlicht und legen den Grundstein für eine standardisierte Bewertung von wissenschaftlichen Studien zum Handekzem weltweit.
Luzides Träumen beschreibt ein besonderes Traumphänomen, bei dem der schlafenden Person bewusst ist, dass sie sich in einem Traum befindet. Dieses Bewusstsein ermöglicht es, das Traumgeschehen aktiv zu beeinflussen und zu verändern. Eine neue Studie im Journal of Neuroscience hat untersucht, wie sich die Hirnaktivität beim luziden Träumen vom REM-Schlaf und vom Wachzustand unterscheidet.
Bei Menschen mit einer Herzinsuffzienz (HF) und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF), die zudem adipös sind, weisen aktuell die GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) gute Resultate auf. Auf einem von Lilly unterstützten Symposium während des Kardiologiekongresses 2025 wurde speziell diese Subgruppe näher beleuchtet und die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der SUMMIT Studie mit den GLP-1-RA Tirzepatid referiert.
Eine neue Studie aus London zeigte, dass es der Aufmerksamkeit und Produktivität nicht einmal hilft, das Smartphone außer Sichtweite zu platzieren: Das Problem sei nämlich gar nicht das Gerät selbst, sondern die mit ihm verbundenen Gewohnheiten.
SGLT2-Inhibitoren scheinen geeignet, kardiotoxische Effekte von Krebsmedikamenten zu reduzieren. Das hat eine jetzt publizierte Metaanalyse gezeigt, in der 13 Studien mit insgesamt mehr als 88.000 Patienten ausgewertet wurden.
1979 erklärte Francis Crick, es sei „unmöglich, ein exaktes Netzwerkdiagramm der Neuronen eines einzigen Kubikmillimeters des Gehirns zu erstellen.“ Doch genau das ist dem MICrONS Projekt gelungen: 1,6 Petabyte Daten können über den frei verfügbaren MICrONS Explorer abgerufen werden. Sie stellen die neuronale Vernetzung eines Säugetier-Gehirnteils dar, der in etwa so groß ist wie ein Sandkorn.
Erhöhtes LDL-Cholesterin zählt zu den wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren, wird aber in der Praxis nach wie vor nicht konsequent genug behandelt. Selbst von Patientinnen und Patienten mit manifester Atherosklerose seien laut Daten aus der europäischen SANTORINI-Studie nur rund 20% im LDL-C-Zielbereich < 70 mg/dl, konstatierte Professor Dr. David Leistner aus Frankfurt am Main. Plädiert würde beim Symposium des Unternehmens Daiichi Sankyo beim Kardiologenkongress in Mannheim für das Ausschöpfen oraler Kombinationstherapien.
Die Dermatologie trägt durch ihren Ressourcenverbrauch und die Produktion von Abfällen erheblich zur Umweltbelastung bei. Besonders der hohe Einsatz von topischen Produkten, die Verwendung von Einwegmaterialien und die häufig durchgeführten Eingriffe verursachen beträchtliche Emissionen. Insgesamt entfallen 4–6 % der globalen Treibhausgasemissionen auf das Gesundheitswesen, wobei die Dermatologie durch eingekaufte Materialien, Patiententransporte und Abfallmanagement besonders hervorsticht. Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung der dermatologischen Praxis sind bisher jedoch unzureichend etabliert.
Krebsfrei – und dann doch wieder nicht? Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der UDE untersuchen, warum manche Patient:innen trotz einer unterstützenden Immuntherapie nach der Entfernung eines Melanoms, dem „Schwarzen Hautkrebs“, einen Rückfall erleiden. Damit die Therapien wirksamer werden, möchte das Team um Prof. Dr. Florian Rambow und Dr. Georg Lodde herausfinden, wie sich der Krebs gegen die Behandlung wehrt und welche Mechanismen dahinterstecken. Die Deutsche Krebshilfe fördert ihr im März 2025 gestartetes Vorhaben über zwei Jahre mit 530.000 Euro.
Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg konnte in einer aktuellen Studie zeigen, dass vier aufeinanderfolgende Sitzungen mit transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) zu einer signifikanten Reduktion kognitiver Erschöpfung (Fatigue) bei Long-COVID-Betroffenen führen können. Die Ergebnisse der randomisiert-kontrollierten, doppelt-verblindeten Studie wurden im renommierten Fachjournal Brain Stimulation veröffentlicht.
In dem internationalen Forschungsnetzwerk HECOS wurden gemeinsam mit dem Team um Versorgungsforscher Prof. Dr. Dr. Christian Apfelbacher, Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISMG) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstmals international gültige Kriterien für Interventionsstudien zu Therapien des Handekzems festgelegt. Dafür entwickelten die Forschenden ein sogenanntes Core Outcome Set (COS), eine Zusammenstellung relevanter Ergebnisparameter zu einem Krankheitsbild, um Studien besser vergleichbar zu machen. Die Ergebnisse der durchgeführten Delphi-Konsensstudie wurden in dem Fachjournal Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology veröffentlicht und legen den Grundstein für eine standardisierte Bewertung von wissenschaftlichen Studien zum Handekzem weltweit.
Luzides Träumen beschreibt ein besonderes Traumphänomen, bei dem der schlafenden Person bewusst ist, dass sie sich in einem Traum befindet. Dieses Bewusstsein ermöglicht es, das Traumgeschehen aktiv zu beeinflussen und zu verändern. Eine neue Studie im Journal of Neuroscience hat untersucht, wie sich die Hirnaktivität beim luziden Träumen vom REM-Schlaf und vom Wachzustand unterscheidet.
Bei Menschen mit einer Herzinsuffzienz (HF) und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF), die zudem adipös sind, weisen aktuell die GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) gute Resultate auf. Auf einem von Lilly unterstützten Symposium während des Kardiologiekongresses 2025 wurde speziell diese Subgruppe näher beleuchtet und die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der SUMMIT Studie mit den GLP-1-RA Tirzepatid referiert.
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