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Drei neue (Advanced) Clinician und Clinician Scientists in der Dermatologie

Gruppe von Personen applaudiert, Fokus auf Haende, Symbolbild fuer Auszeichnung neuer Clinician Scientists in der Dermatologie

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Drei neue (Advanced) Clinician und Clinician Scientists in der Dermatologie

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Erschienen in: DermaForum

Die DDG vergibt zudem fünf Hospitationsstipendien und fördert fünf Studierende bei der Promotion. Wir gratulieren!

Die Verbindung von klinischer Tätigkeit und wissenschaftlicher Forschung stellt aufgrund zeitlicher Ressourcen oft eine erhebliche Herausforderung dar. Um diesen Synergieeffekt zu fördern, ermöglicht das (Advanced) Clinician Scientist Programm (ACSP/CSP) der Deutschen Stiftung für Dermatologie (DSD) derzeit drei Mediziner:Innen, ihre klinische Arbeit mit anspruchsvollen Forschungsprojekten zu verzahnen. Die feierliche Urkundenübergabe fand am 27. Februar 2026 im Rahmen der Tagung „DERMATOLOGIE kompakt + praxisnah“ in Leipzig statt.

Die Preisträger und ihre Forschungsprojekte

Für den Förderzeitraum 2026–2027 wurden drei herausragende Wissenschaftler:Innen ausgewählt:

  • Dr. med. Lea Jessica Albrecht (UK Essen, ACSP): Ihr Projekt untersucht IDH1-Mutationen im Melanom und deren Einfluss auf Tumorbiologie und Metabolismus. Ziel ist die Evaluierung von IDH1-Inhibitoren als personalisierter Therapieansatz sowie die Etablierung des Onkometaboliten D-2HG als Serum-Biomarker. Das Stipendium umfasst eine zweijährige Förderung mit 50 % geschützter Forschungszeit.
  • Dr. med. Lorenzo Homann (UK Tübingen, CSP): Er widmet sich der adaptiven Immunantwort gegen Melanom-assoziierte Antigene unter neoadjuvanter Anti-PD-1-Therapie. Die Studie soll klären, warum neoadjuvante Strategien klinische Vorteile gegenüber adjuvanten Ansätzen bieten, um prädiktive Biomarker zu identifizieren.
  • Dr. med. Bernadett Kurz (UK Regensburg, CSP): Im Fokus steht eine In-vivo-Analyse der UV-induzierten Interleukin- und Interferon-Signatur bei Lupus erythematodes (LE). Mittels kutaner Mikrodialyse in Echtzeit wird die Entzündungskaskade nach UV-Exposition charakterisiert, um die Photosensitivität bei CLE- und SLE-Patienten besser zu verstehen.

Das CSP-Modell sieht eine einjährige, 100-prozentige Freistellung von klinischen Aufgaben vor.

Weitere Förderungen der DDG und DSD

Neben den Clinician Scientist Programmen wurden weitere Stipendien vergeben, um den dermatologischen Nachwuchs flächendeckend zu unterstützen:

  • Hospitationsstipendien Histopathologie: Förderung für Dr. med. Kristine Mayer (München), Dr. med. Schirin Ariane Stephan (Minden) und Hanna Wirsching (Augsburg).
  • Hospitationsstipendien Dermatochirurgie: Vergeben an Dr. med. Anna-Sophia Leven (Essen) und Dr. med. Léonie Staats (Erlangen) in Kooperation mit der DGDC.
  • Promotionsstipendien: Fünf Medizinstudierende (J. Anis, H. M. Kalff, A. Kapoor, J. Papathanassiou, P. Schmitz) erhalten eine zwölfmonatige finanzielle Unterstützung für ihre wissenschaftliche Arbeit.

Prof. Dr. med. Mark Berneburg, Präsident der DDG, unterstreicht die Relevanz dieser Programme: Translationale Forschung mit direktem Patientenbezug ist essenziell für den medizinischen Fortschritt. „Geschützte Forschungszeit“ ist hierbei der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere in der Dermatologie.

Herzlichen Glückwunsch!

(sma)

Quelle: Deutsche Dermatologische Gesellschaft [DDG]. (2026, 5. März). Drei neue (Advanced) Clinician und Clinician Scientists in der Dermatologie: DDG vergibt zudem fünf Hospitationsstipendien und fördert fünf Studierende bei der Promotion [Pressemitteilung].

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