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DERM Alpin: Vor Ort und „aus der Ferne“

DERM Alpin: Vor Ort und „aus der Ferne“

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Wir sprachen mit Dr. Johannes Neuhofer, Mit-Organisator der DERM Alpin in Salzburg, über die Besonderheiten im Jubiläumsjahr –– und liefern Antworten für alle, die wissen möchten, was man für die eigene Praxis mitnehmen kann.

Die DERM Alpin feiert dieses Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum und findet vom 17. bis 19. Oktober wie gewohnt in Salzburg statt. Fragt man die beiden Dermatologen Dr. Johannes Neuhofer und Prof. Dr. Klaus Fritz (Deutschland), welche die Veranstaltung gemeinsam organisieren, nach den Besonderheiten, fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit diese drei Adjektive: interdisziplinär, fächerübergreifend, praxisnah.

Sie möchten uns Ihre persönlichen Einblicke von der Veranstaltung und zu den dort vorgestellten Inhalten zukommen lassen? Wir freuen uns auf den aktiven Austausch! Senden Sie uns eine E-Mail an: mailsabinemack@gmail.com.

Das DERM Alpin-Interview 2025 – im Gespräch mit Dr. Johannes Neuhofer

© DERM Alpin
© DERM Alpin

Dr. Neuhofer, was würden Sie im diesjährigen Programm hervorheben?

Dr. Neuhofer: „Das ist durchaus eine schwierige Frage, denn wir haben unser Programm umfassend angelegt, um alle Teilbereiche abzudecken, die für die niedergelassenen Kollegen aus den verschiedenen Fachbereichen interessant sind. Dadurch findet man nicht nur klassisch dermatologische Themen wie Hautkrebsscreening oder Laserbehandlungen im Programm, sondern auch wichtige Bezüge zu den anderen Fachbereichen, aus denen traditionell Kongressteilnehmende aus Deutschland, Österreich und z. B. der Schweiz zu uns kommen. So sind u. a. auch spannende Inhalte aus Gynäkologie (Ländervergleich der Hormonersatztherapie, Dr. Bernhard Pötsch und Prof. Dr. Edgar Petru), Augenheilkunde (Nebenwirkungen und unerwünschte Wirkungen von Augentropfen, Prof. Dr. Herbert Reitsamer) und Onkologie (mehrere Vorträge unseres Tagungspräsidenten Prof. Dr. Swen-Malte John) vertreten.

Und natürlich gibt es auch hochwertige Vorträge aus dem Bereich Praxismanagement, u. a. zu Themen wie Selbstständigkeit, Kommunikation in der Arztpraxis und zu wichtigen rechtlichen Fragen. Einen besonderen Stellenwert hat auch wieder das individuelle Networking auf dem Kongress, das auf dem Gesellschaftsabend am Samstag stets einen besonderen Höhepunkt findet.“

Auch „KI in der Medizin“ findet sich im Programm der DERM Alpin, gibt es dazu noch gänzlich Neues zu berichten?

Dr. Neuhofer: „Selbstverständlich hat es das Thema Künstliche Intelligenz auf den diesjährigen Kongress geschafft. Wir werden dieses wichtige Thema aber gerade nicht abhandeln, wie es bereits andernorts umgesetzt wurde. Auf der DERM Alpin gibt es dieses Jahr bspw. einen Vortrag von Prof. Dirschka, Düsseldorf, mit dem Titel „KI-Hautkrebslösung: Smartphone-basiertes Ganzkörpermapping und LIPS (Laserinduzierte Plasmaspektroskopie)“. Unsere Zielsetzung ist es, praxisnah aufzuzeigen, was heute bereits möglich ist und wohin uns der Weg insbesondere in der niedergelassenen Arztpraxis führen könnte. Oftmals geht es bei KI-Themen vorrangig um Einsatzmöglichkeiten, die aufgrund des apparativen Aufwandes nicht in jeder Praxis umgesetzt werden können. Wir wollen darüber hinausschauen und zum aktiven Austausch zu diesem wichtigen Thema anregen. Denn zum einen ist in der Hautkrebsfrüherkennung bereits vieles KI-gestützt möglich, aber das ist bei Weitem nicht alles, was für die niedergelassenen Kollegen interessant ist bzw. wird.

Was erwartet die Teilnehmenden in den Workshops vor Ort?

Dr. Neuhofer: „Am Freitagnachmittag gab es beispielsweise den Praxisworkshop „Dermatochirurgische Operationstechniken“ mit OA Dr. Arno Hintersteininger, Salk Salzburg. Am Samstag beschäftigt sich Dr. Michael Weidmann in seinem Workshop mit „Möglichkeiten der Produkteinschleusung bei Haarausfall und zum Skin-Tightening unter Einschluss von Energy-Based-Devices und Exosomen inkl. Theorie und Live-Praxis“. Und am Sonntag gibt es einen Workshop zu „Möglichkeiten der Kombination von Biostimulatoren und Injektions-Lipolyse bei der ästhetischen Gesichtsbehandlung z. B. am Doppelkinn und Hals inkl. Theorie und Praxis“ (Referent: Dr. Michael Wagener) sowie einen weiteren Workshop zu „i-secure Notfalltraining Ästhetik“ (Referent:innen: Dr. Eric Petzold und Dr. Tanja Fischer). Des Weiteren steht als Workshop für den dritten Kongresstag auf dem Programm: „Kommunikation als wichtigstes Führungsinstrument & Praxisbeispiele“.

Was versteckt sich hinter der angekündigten „Verlosung“?

Dr. Neuhofer: „Es wird unter allen, die ihre Teilnehmerkarten an den Ständen unserer Partner aus der Industrie – und vielleicht ja auch am Stand von mgo-medizin (Dermaforum und derma aktuell) – haben abstempeln lassen, eine Verlosung wertvoller Sachpreise geben. Hauptpreis ist ein Kaltplasmagerät von ViroMed mit einem Wert von 2.200,- Euro (ViroCap Derma Gerät). Weiterer Fachpreis: ein Auflichtgerät mit einem Wert von ca. 200,- Euro. Herzlichen Dank an unsere Unterstützer für die Bereitstellung dieser großartigen Fachpreise!“

Weitere Informationen

In der Printausgabe 6/25 von Dermaforum, die Anfang November erscheint, wird es einen ersten Nachbericht zur DERM Alpin geben, infolge werden wir weiter berichten.

Am besten direkt notieren: Die DERM Frankenthal (Deutschland) findet 2026 übrigens vom 21. bis 23. März statt. Die DERM Alpin (Österreich) wird dann wieder auf Oktober anvisiert.


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Redaktion (sma)

Bildquelle: © DERM Alpin

© Екатерина Лукашина – stock.adobe.com

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