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Angriffe auf die Wissenschaft gefährden medizinischen Fortschritt

Nachdenkliche Frau steht vor vielen Fragezeichen und bunten Pfeilen als Symbol fuer Verunsicherung durch Angriffe auf die Wissenschaft und deren Folgen fuer den medizinischen Fortschritt

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Angriffe auf die Wissenschaft gefährden medizinischen Fortschritt

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: DermaForum

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft warnt vor Gefahren für die Freiheit der Medizin. Ihr Positionspapier zeigt Optionen auf, um die Resilienz in Forschung und klinischer Praxis zu stärken.

Die zunehmenden Anfeindungen gegen die Wissenschaftsfreiheit könnten laut Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) direkte Folgen für den medizinischen Fortschritt haben. In einem aktuellen Positionspapier warnt eine Senats-Arbeitsgruppe der DFG, dass politische Einflussnahme, gezielte Desinformation und Angriffe auf Forschende nicht nur das Wissenschaftssystem insgesamt schwächen, sondern besonders sensible Bereiche wie die Medizin betreffen.

Gerade in der Gesundheitsforschung sei die Unabhängigkeit essenziell, etwa bei der Entwicklung neuer Therapien, Impfstoffe oder evidenzbasierter Leitlinien. Die Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie hätten gezeigt, wie schnell Virologinnen und Medizinerinnen persönlich unter Druck geraten können. Solche Angriffe könnten dazu führen, dass sich Forschende zurückziehen oder bestimmte Themen meiden – mit potenziellen Risiken für die öffentliche Gesundheit.

Die DFG sieht zudem strukturelle Schwachstellen, etwa unsichere Beschäftigungsverhältnisse im Wissenschaftsbetrieb, die insbesondere junge Medizinforschende verwundbar machen. Gleichzeitig betont sie, dass gerade im medizinischen Bereich Vertrauen der Bevölkerung eine zentrale Rolle spielt – und dieses durch gezielte Delegitimierung wissenschaftlicher Erkenntnisse untergraben werden könne.

Als Gegenmaßnahmen empfiehlt die DFG unter anderem eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, eine transparente Wissenschaftskommunikation sowie mehr institutionelle Absicherung für Forschende. Auch solidarisches Handeln innerhalb der Scientific Community sei entscheidend, um medizinische Forschung langfristig zu schützen.

Link zum Positionspapier: https://zenodo.org/records/21217806

(sma)

Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft. (2026, [Tag]. Juli). Wie die Freiheit der Wissenschaften bedroht wird – und wie ihre Resilienz aktiv gestärkt werden kann (Pressemitteilung Nr. 256).

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