Dermatologie » Allgemeine Dermatologie » Preise, Auszeichnungen und Politik

»

Höchste Auszeichnung für Professor Dr. Rudolf Stadler

Höchste Auszeichnung für Professor Dr. Rudolf Stadler

News

Dermatologie

Allgemeine Dermatologie

Preise, Auszeichnungen und Politik

mgo medizin

mgo medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Professor Dr. Rudolf Stadler, ehemaliger Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie am Johannes-Wesling-Klinikum in Minden, ist von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft mit der renommierten Karl-Herxheimer-Medaille ausgezeichnet worden.

Die Karl-Herxheimer-Medaille stellt die höchste Auszeichnung in der Deutschen Dermatologie dar. Sie wird für überragende Verdienste auf dem Gebiet der Dermato-Venerologie verliehen. Mit Verleihung der Medaille sollen Persönlichkeit und Gesamtwerk des Preisträgers gewürdigt werden. Sie wird in Erinnerung an den großen Arzt, Lehrer und Forscher Karl Herxheimer verliehen.

Auf der alle zwei Jahre stattfinden Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) werden herausragende Dermatologinnen und Dermatologen für ihre Verdienste um die Dermatologie mit Auszeichnungen bedacht. Auf der 52. DDG-Tagung in Berlin wurden auf der Eröffnungsveranstaltung insgesamt fünf verdiente DDG-Mitglieder geehrt.

Außerordentlich hohe fachliche Kompetenz

Die höchste Auszeichnung ging dabei an den Mindener Dermatologen Professor Dr. Rudolf Stadler für seine außerordentlich hohe fachliche Kompetenz und für seine Arbeit für die Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.

„Rudolf Stadler war nicht nur DDG-Präsident (2011 bis 2013), sondern ist bis zum heutigen Tag ein engagierter Begleiter und Berater des DDG-Vorstands“, betont Professor Dr. Michael Hertl, Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.

Über seine Auszeichnung sagt Professor Dr. Rudolf Stadler: „Ich freue mich außerordentlich über diese Würdigung. Dass ich mit der renommierten Karl-Herxheimer-Medaille ausgezeichnet wurde, bedeutet mir wirklich viel. Dem Vorstand der Mühlenkreiskliniken sowie dem Universitätsklinikum Minden gebührt mein besonderer Dank, dass es in dieser Institution möglich war, Dermatologie auf höchstem Niveau zu praktizieren.“

Der Mediziner und Wissenschaftler war 31 Jahre Chefarzt der Universitätsklinik für Dermatologie am Johannes Wesling Klinikum. Unter der Führung von Professor Dr. Stadler ist die Hautklinik in Minden zu den größten ihrer Art in Deutschland geworden. Der 70-jährige Mediziner ist dem Universitätsklinikum Minden als Emeritus erhalten geblieben und führt die Dermatopathologie innerhalb der Klinik weiter.

Quelle: westfalen-blatt.de

Bilderquelle: © DDG/Tina Merkau

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Person mit Kapuzenpulli hebt kraftvoll die Arme vor Sonnenaufgang als Symbol fuer Resilienz bei Stress Leistungsabfall und Hautentzuendungen

Stress, Leistungsabfall und Hautentzündungen

News

Sport ist ein starker „Schlafmacher“: Die DGSM betont zum Aktionstag „Erholsamer Schlaf“, dass regelmäßige Bewegung die Schlafqualität verbessert – und damit auch Regeneration und Leistungsfähigkeit. Schlafmangel erhöht Stress (u. a. Cortisol) und kann Entzündungsprozesse sowie chronische Dermatosen triggern. Wichtig ist das Timing: moderates Training ca. 1 h vor dem Schlafen, intensive Einheiten eher mit längerem Abstand.

Dermatologie

Allgemeine Dermatologie

Prävention und Vorsorge

Beitrag lesen
Surreale Collage mit Mensch und Megafon Kopf aus dem mehrfach das Wort FAKE schallt als Symbol fuer digitale Desinformation zur Hautkrebspraevention

Hautkrebsprävention in Zeiten digitaler Desinformation

News

Hautkrebsprävention trifft Social‑Media‑Mythen: Eine Videoanalyse der ADP zeigt, wie Trends („Sonnencreme macht Krebs“, „kein Sonnenbrand = kein Schaden“, „Öle statt LSF“) im Hochsommer riskantes Verhalten fördern. Wichtig für die Praxis: evidenzbasiert, empathisch gegensteuern und den Dreiklang „Meiden, Kleiden, Cremen“ klar kommunizieren – UV‑Schutz als Alltagsroutine.

Dermatologie

Allgemeine Dermatologie

Prävention und Vorsorge

Beitrag lesen
Lupe vergroessert ein Dokument mit Checkliste auf blauem Hintergrund als Symbol fuer die Evidenzpruefung von Kochsalzinjektionen bei kortikosteroidinduzierter Hautatrophie

Kochsalzinjektionen bei kortikosteroidinduzierter Hautatrophie

News

Kochsalzinjektionen könnten kortikosteroidinduzierte Hautatrophie verbessern: Eine systematische Übersicht (16 Artikel, 41 Patient:innen, 48 Läsionen) berichtet nach intraläsionalen 0,9%-NaCl‑Injektionen in 83,3 % vollständige Resolution und bei Hypopigmentierung in 90,9 % Besserung. UAW waren selten. Die Methode gilt als minimalinvasiv und günstig, die Evidenz bleibt heterogen.

Dermatologie

Allgemeine Dermatologie

Versorgung, Forschung und Leitlinien

Beitrag lesen