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Pigmentiertes Basalzellkarzinom bei People of Color

Drei Frauen im Profil mit unterschiedlicher Hautpigmentierung als Symbol fuer Aufklaerung zum pigmentierten Basalzellkarzinom bei People of Color

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Pigmentiertes Basalzellkarzinom bei People of Color

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: DermaForum

Eine aktuelle Übersichtsarbeit untersucht die Literatur bezüglich des pigmentierten Basalzellkarzinoms (pBCC) bei Personen mit „Skin of Color“ und wertet sie systematisch aus.

Obwohl das Basalzellkarzinom (BCC) meist bei den Fitzpatrick-Hauttypen (FST) I–III untersucht wird, ist das BCC bei Menschen mit „Skin of Color“ (SOC) durch einzigartige klinische Merkmale und eine Neigung zur Pigmentierung gekennzeichnet. Während bösartige Hauttumoren (kutane Malignome) bei den Fitzpatrick-Hauttypen IV–VI seltener auftreten, ist die Diagnose im Allgemeinen mit einer überproportional höheren Morbidität (Erkrankungshäufigkeit) und Mortalität (Sterblichkeit) verbunden. Dementsprechend wird es für Dermatologen immer wichtiger, die klinischen Erscheinungsformen von Hautkrebs bei Personen mit nicht-weißer Haut (SOC) zu erkennen, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern und Versorgungslücken zu schließen.

Methoden und Materialien

Die Schlüsselbegriffe „pigmented basal cell carcinoma“ und „pBCC“ wurden unabhängig voneinander mit „Asian“, „Black“, „Hispanic“, „Latinx“, „skin of color“ und „SOC“ kombiniert, um eine Suche in der PubMed/MEDLINE-Datenbank durchzuführen.

Ergebnisse

Basierend auf den ausgewählten Suchbegriffen wurden 26 eindeutige Artikel identifiziert. Von diesen erfüllten 16 Artikel die Einschlusskriterien für eine Volltext-Überprüfung.

Schlussfolgerungen

Das pigmentierte Basalzellkarzinom (pBCC) tritt bei Personen mit „Skin of Color“ häufiger auf und kann klinisch schwer zu diagnostizieren sein. Da Daten darauf hindeuten, dass das pBCC eine günstige Prognose aufweist, sollten Anstrengungen zur Standardisierung der Berichterstattung und zur Formalisierung der Subklassifikation in Betracht gezogen werden. Da es sich bei der bestehenden Literatur zudem überwiegend um retrospektive Studien mit kleinen Stichprobengrößen handelt, wären größere prospektive Studien wertvolle Ergänzungen der Fachliteratur. Diese könnten dazu beitragen, Licht auf die ungleichen Behandlungsergebnisse zu werfen, die mit kutanen Malignomen bei Menschen mit „Skin of Color“ verbunden sind.

(sma)

Quelle: Humphrey, V. S., Adelaja, A., Jothishankar, B., & Williams, F. R. (2026). Pigmented basal cell carcinoma in skin of color: A systematic review of the literature. JDD, 25(7), 605. https://jddonline.com/articles/pigmented-basal-cell-carcinoma-in-skin-of-color-systematic-review-of-literature-S1545961626P9342X/

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