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Aortenaneurysmen: Intervention ja oder nein?

Anatomische Darstellung des menschlichen Kreislaufsystems mit Fokus auf die Aorta, die häufig von Aneurysmen betroffen ist.

Aortenaneurysmen: Intervention ja oder nein?

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Herzklappen- und strukturelle Erkankungen

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Erschienen in: herzmedizin

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Geminsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Entscheidungshilfe zur Intervention bei Aortenaneurysmen erstellt. Sie soll Patient:innen bei der oft schwierigen Entscheidung helfen, ob sie sich behandeln lassen wollen oder nicht.

„Vor der Entscheidung für oder gegen einen Eingriff an der Aorta sollten Patientinnen und Patienten die Vor- und Nachteile kennen und sorgfältig abwägen“, erklärt Klaus Koch, Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation im IQWiG. Die betroffenen Patient:innen hätten Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung, den sie nutzen sollten.

Viele der oft zufällig entdeckten Aneurysmen sind klein und verursachen keine Probleme. In diesen Fällen wird meist eine regelmäßige Kontrolle empfohlen. Mit der Größe des Aneurysmas steigt jedoch die Gefahr einer Ruptur und damit eines lebensbedrohlichen Notfalls. Bei einem großen Aneurysma stehen Patient:innen deshalb vor der Entscheidung: Kontrollieren oder vorbeugend operieren lassen? Ein solcher präventiver Eingriff birgt allerdings hohe Risiken, denn lebensgefährliche Komplikationen sind nicht auszuschließen.

Um Patient:innen in dieser schwierigen Situation ein fundiertes Urteil zu erleichtern, steht unter gesundheitsinformationen.de jetzt eine Entscheidungshilfe zum kostenlosen Download zur Verfügung. Es gibt zwei verschiedene Versionen, eine zum Bauchaortenaneurysma und eine zum Brustaortenaneurysma.

Quelle: Pressemitteilung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) 2025
https://www.iqwig.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-detailseite_140035.html

Bilderquelle: Sebastian Kaulitzki – stock.adobe.com

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