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Angeboren, aber nicht austherapiert: EMAH benötigen lebenslange Nachsorge

Prof. Dr. Claudia Dellas spricht über die lebenslange Nachsorge von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) auf der DGK-Jahrestagung in Mannheim

Quelle: © mgo fachverlage

Angeboren, aber nicht austherapiert: EMAH benötigen lebenslange Nachsorge

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Erschienen in: herzmedizin

Über 90 % der Kinder mit angeborenem Herzfehler erreichen heute das Erwachsenenalter – doch fast zwei Drittel der Betroffenen erhalten keine spezialisierte Nachsorge. Prof. Dr. Claudia Dellas erklärt, warum das fatale Folgen haben kann.

Dank großer Fortschritte in Kinderkardiologie und Herzchirurgie erreichen heute über 90 % der Kinder mit angeborenem Herzfehler das Erwachsenenalter. Doch viele von ihnen bleiben chronisch krank und benötigen lebenslange spezialisierte Betreuung – eine Realität, die im deutschen Gesundheitssystem noch immer zu wenig Beachtung findet.

Prof. Dr. Claudia Dellas, Kardiologin und Leiterin des überregionalen EMAH-Zentrums an der Universitätsmedizin Göttingen, gibt auf der DGK-Jahrestagung in Mannheim einen eindrücklichen Überblick über die Versorgungssituation von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH). Mit rund 300.000 bis 350.000 Betroffenen ist EMAH längst ein relevantes Gesundheitsthema in Deutschland.

Nur spezialisierte EMAH-Zentren sowie qualifizierte Kinder- oder Erwachsenenkardiologen können die spezifischen Langzeitprobleme dieser Patientengruppe frühzeitig erkennen und angemessen behandeln. Dennoch sind fast zwei Drittel der Betroffenen nicht in spezialisierter Versorgung – mit potenziell gravierenden Auswirkungen auf Prognose und Lebensqualität. Erfahren Sie, was es braucht, um diese Versorgungslücke zu schließen.


Der Text basiert auf dem Videostatement von Prof. Dr. Claudia Dellas (Kinderkardiologie, Universitätsmedizin Göttingen) im Rahmen der DGK-Jahrestagung 2026 in Mannheim.

Bildquelle: © mgo fachverlage

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