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IQWiG plädiert für kardiales MRT als Tool der KHK-Diagnostik

Kardiales MRT-Gerät in einer modernen Klinik mit blauem Licht

Quelle: ©Vladislav - Adobe Stock

IQWiG plädiert für kardiales MRT als Tool der KHK-Diagnostik

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: herzmedizin

Die Magnetresonanztomografie liefert vergleichbare Ergebnisse wie die „Single Photon Emission Computed Tomography“, konstatiert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Vor- und Nachteile der kardialen Magnetresonanztomografie (MRT) als Tool der funktionellen KHK-Diagnostik überprüft und kommt zu einer positiven Nutzenbewertung.  Die MRT erweitere das Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten bei KHK-Verdacht in sinnvoller Weise und liefere vergleichbar gute Ergebnisse wie die „Single Photon Emission Computed Tomography“ (SPECT).

Das kardiale MRT ist laut dem IQWiG-Bericht geeignet, die Verdachtsdiagnose einer koronaren Herzkrankheit zu bestätigen bzw. Hinweise auf die Progression einer bekannten KHK zu abzusichern. Diese Bewertung stützt sich auf sechs klinische Studien, in denen die Trefferquote von MRT bzw. SPECT per invasiver Koronarangiografie (ICA) überprüft wurde. Mit Blick auf die diagnostische Güte habe sich das kardiale MRT bei dieser Vergleichsanalyse als mindestens ebenbürtig erwiesen. Für das MRT spreche zudem der Vorteil der fehlenden Strahlenbelastung.

Neben MRT und SPECT steht mit der Stress-Echokardiografie ein weiteres Verfahren zur funktionellen KHK-Diagnostik zur Verfügung, das aber inzwischen als nachrangig gilt und deshalb in der Vergleichsanalyse nicht berücksichtigt wurde. IQWiG-Projektleiterin Martina Lietz, unterstrich die Bedeutung eines differenzierten Einsatzes der verfügbaren Diagnostiktools. Die invasive Koronarangiografie sollte nur zum Einsatz kommen, wenn die Voruntersuchungen eine sehr hohe KHK-Wahrscheinlichkeit (> 85 %) ergeben haben.

Quelle: Pressemitteilung des IQWiG vom 30. Oktober 2025

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