Das 16. Dermatologische Alpenseminar 2026 in Murnau zeigte Berufsdermatologie als „drittes Standbein“ für Praxen: Updates zu molekularer Diagnostik (Ekzem vs. Psoriasis), modernen Systemtherapien, Imaging in der Dermatoonkologie (u. a. LC‑OCT) und neuen Begutachtungsregeln (Bamberger Empfehlung) standen im Fokus. Plus: UV‑GOÄ steigt zum 1.7.2026 erneut um 5 %.
Der BVDD kritisiert eine Social‑Media‑Kampagne des BMG zum gesetzlichen Hautkrebsscreening: Das Ministerium werbe vorab für ein „risikobasiertes“ Verfahren und stelle mehr Terminkapazitäten in Aussicht – obwohl Gesetzgebung und G‑BA‑Prüfung noch laufen. Der Verband warnt vor irreführenden Aussagen, Einflussnahme auf die Selbstverwaltung und künftig eher weniger Dermatologie‑Terminen.
Der 5. Multi-Stakeholder-Gipfel zu berufsbedingtem Hautkrebs findet am 2. Oktober 2026 in Wien, Österreich, während des EADV-Jahreskongresses statt. Gemeinsam veranstaltet von EADV, EADO, ILDS, ACD, ÖGDV, ICOH, ISSA, GlobalSkin, Hautnetz Hamburg e. V., NIB und der Abteilung für Dermatologie, Umweltmedizin der Universität Osnabrück, bringt der Gipfel globale Experten zusammen, um eines der am meisten übersehenen Risiken für die Hautgesundheit anzugehen.
GKV-Defizit steigt rasant: 15,3 Mrd. € (2027), 40 Mrd. € (2030). Auf dem 130. Ärztetag stieß Ministerin Warkens GKV-Spargesetz auf Kritik von BÄK-Chef Reinhardt. Kompromisse blieben aus. Was bedeutet das für niedergelassene Dermatologen?
Die GKV-Finanzreform war ein Schwerpunkt des 130. Deutschen Ärztetags im Hannover Congress Centrum. Vier Tage lang debattierten 250 Delegierte über aktuelle Reformprojekte der Bundesregierung, aber auch über gesellschaftspolitische Themen wie sexuelle Übergriffe im Gesundheitssystem.
IGeL- und Selbstzahlerleistungen können für Praxen wichtig sein – verlangen aber saubere, rechtssichere Abläufe. Der Beitrag erklärt, worauf bei GKV-Patient:innen (IGeL-Vereinbarung inkl. Aufklärung, GOÄ-Ziffer, Faktor und Preis) und bei Privatpatient:innen zu achten ist, um spätere Erstattungsstreitigkeiten zu vermeiden. Anlass: Reformpläne, die das Hautkrebs-Screening aus dem GKV-Katalog drängen könnten.
Der Bundesrat hat die Krankenhausreform (KHAG) trotz massiver Länderwiderstände verabschiedet – ein mühsamer Kompromiss. Strittig bleiben Pflegepersonaluntergrenzen, Vorhaltevergütung und Leistungsgruppen. Mit einem Transformationsfonds von 50 Milliarden Euro soll die Reform bis 2035 die Krankenhausversorgung grundlegend neu gestalten.
Die Finanzkommission Gesundheit schlägt auf 470 Seiten ein Sparpaket von bis zu 63,9 Milliarden Euro vor – mit drastischen Folgen für Fachärzte. Besonders im Visier: die extrabudgetäre Vergütung offener Sprechstunden (TSVG). Der BVDD reagiert mit scharfer Kritik und droht mit der Rückkehr zur 20-Stunden-Regelung.
Prof. Dr. Dr. Sebastian Haferkamp leitet seit Januar 2026 die Klinik für Dermatologie und Venerologie an der Universitätsmedizin Halle und hält die zugehörige Professur der Universität Halle-Wittenberg.
Das 16. Dermatologische Alpenseminar 2026 in Murnau zeigte Berufsdermatologie als „drittes Standbein“ für Praxen: Updates zu molekularer Diagnostik (Ekzem vs. Psoriasis), modernen Systemtherapien, Imaging in der Dermatoonkologie (u. a. LC‑OCT) und neuen Begutachtungsregeln (Bamberger Empfehlung) standen im Fokus. Plus: UV‑GOÄ steigt zum 1.7.2026 erneut um 5 %.
Der BVDD kritisiert eine Social‑Media‑Kampagne des BMG zum gesetzlichen Hautkrebsscreening: Das Ministerium werbe vorab für ein „risikobasiertes“ Verfahren und stelle mehr Terminkapazitäten in Aussicht – obwohl Gesetzgebung und G‑BA‑Prüfung noch laufen. Der Verband warnt vor irreführenden Aussagen, Einflussnahme auf die Selbstverwaltung und künftig eher weniger Dermatologie‑Terminen.
Der 5. Multi-Stakeholder-Gipfel zu berufsbedingtem Hautkrebs findet am 2. Oktober 2026 in Wien, Österreich, während des EADV-Jahreskongresses statt. Gemeinsam veranstaltet von EADV, EADO, ILDS, ACD, ÖGDV, ICOH, ISSA, GlobalSkin, Hautnetz Hamburg e. V., NIB und der Abteilung für Dermatologie, Umweltmedizin der Universität Osnabrück, bringt der Gipfel globale Experten zusammen, um eines der am meisten übersehenen Risiken für die Hautgesundheit anzugehen.
GKV-Defizit steigt rasant: 15,3 Mrd. € (2027), 40 Mrd. € (2030). Auf dem 130. Ärztetag stieß Ministerin Warkens GKV-Spargesetz auf Kritik von BÄK-Chef Reinhardt. Kompromisse blieben aus. Was bedeutet das für niedergelassene Dermatologen?
Die GKV-Finanzreform war ein Schwerpunkt des 130. Deutschen Ärztetags im Hannover Congress Centrum. Vier Tage lang debattierten 250 Delegierte über aktuelle Reformprojekte der Bundesregierung, aber auch über gesellschaftspolitische Themen wie sexuelle Übergriffe im Gesundheitssystem.
IGeL- und Selbstzahlerleistungen können für Praxen wichtig sein – verlangen aber saubere, rechtssichere Abläufe. Der Beitrag erklärt, worauf bei GKV-Patient:innen (IGeL-Vereinbarung inkl. Aufklärung, GOÄ-Ziffer, Faktor und Preis) und bei Privatpatient:innen zu achten ist, um spätere Erstattungsstreitigkeiten zu vermeiden. Anlass: Reformpläne, die das Hautkrebs-Screening aus dem GKV-Katalog drängen könnten.
Der Bundesrat hat die Krankenhausreform (KHAG) trotz massiver Länderwiderstände verabschiedet – ein mühsamer Kompromiss. Strittig bleiben Pflegepersonaluntergrenzen, Vorhaltevergütung und Leistungsgruppen. Mit einem Transformationsfonds von 50 Milliarden Euro soll die Reform bis 2035 die Krankenhausversorgung grundlegend neu gestalten.
Die Finanzkommission Gesundheit schlägt auf 470 Seiten ein Sparpaket von bis zu 63,9 Milliarden Euro vor – mit drastischen Folgen für Fachärzte. Besonders im Visier: die extrabudgetäre Vergütung offener Sprechstunden (TSVG). Der BVDD reagiert mit scharfer Kritik und droht mit der Rückkehr zur 20-Stunden-Regelung.
Prof. Dr. Dr. Sebastian Haferkamp leitet seit Januar 2026 die Klinik für Dermatologie und Venerologie an der Universitätsmedizin Halle und hält die zugehörige Professur der Universität Halle-Wittenberg.
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