Onkologie » Sonstiges

»

Christiane Ruth Matuschek ist neue Chefärztin am Klinikum Bielefeld

Rektorin Prof'in Dr. Angelika Epple (l.) übergibt Prof'in. Dr. med. Christiane Matuschek (mitte) ihre Ernennungsurkunde im Beisein von Michael Ackermann, dem Geschäftsführer des Klinikum Bielefeld (r.) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/81981 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. Bildrechte: Universität Bielefeld, Fotograf: Klinikum Bielefeld gem. GmbH

Christiane Ruth Matuschek ist neue Chefärztin am Klinikum Bielefeld

Personalia

Onkologie

Sonstiges

3 MIN

Erschienen in: onkologie heute

Ein neues Kapitel beginnt am Klinikum Bielefeld in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie: Am 02. April 2024 hat Univ.-Prof. Dr. med. Christiane Ruth Matuschek den Posten der Direktorin übernommen. Mit ihrem Antritt ist Prof. Matuschek zur Universitätsprofessorin an der Medizinischen Fakultät der Universitätsklinik OWL der Universität Bielefeld ernannt. Diese Doppelfunktion unterstreicht die Bedeutung der Strahlentherapie in der modernen Medizin und die Rolle Bielefelds als Zentrum medizinischer Forschung und Behandlung.

Als gebürtige Düsseldorferin mit akademischen Stationen in New York und Ulm, wo sie auch promovierte, bringt Univ. Prof. Matuschek eine beeindruckende internationale Expertise in ihr neues Amt. Zuletzt war sie stellvertretende Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Düsseldorf. Prof. Matuschek ist für ihre umfassenden Forschungen und Publikationen, insbesondere im Bereich der Strahlentherapie, bekannt. Ihr beruflicher Werdegang zeichnet sich durch zahlreiche Projekte zur interdisziplinären Forschung und Lehre aus, wie ihre zahlreichen Publikationen und die Organisation internationaler Symposien beweisen.

„Wir sind stolz darauf, eine so herausragende Medizinerin für das Klinikum Bielefeld gewonnen zu haben“, äußert sich Michael Ackermann, Geschäftsführer des Klinikums. „Prof. Matuscheks Expertise wird nicht nur die Behandlungsqualität für Patienten maßgeblich verbessern, sondern auch unseren Status als Forschungsstätte stärken.“

Ruf zur Universitätsprofessorin an der Medizinischen Fakultät der Universitätsklinik OWL der Universität Bielefeld erfolgt

Die Forschungsschwerpunkte der neu berufenen Universitätsprofessorin liegen in der präoperativen Strahlentherapie sowie klinischen Studien mit dem Schwerpunkt „Mammakarzinom“ (Brustkrebs). Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft der Senologie, was ihre Rolle als Pionierin in der Anwendung neuer Therapieansätze und in der klinischen Forschung unterstreicht. Ihre Mitgliedschaft in der S3-Leitlinienkommission für Brustkrebs spiegelt ihre führende Position in diesem Fachgebiet wider.

Auch Forschungen zu anderen Tumorerkrankungen wurden in den USA, unter anderem vom M. Sinai Krankenhaus in New York mit Preisen gewürdigt, was ihre Rolle als führende Expertin in ihrem Bereich bekräftigt. Prof. Matuschek ist darüber hinaus Autorin u.a. für das European Journal of Medical Research, New England Journal of Medicine, Cancers Journal, Radiotherapy and Oncology sowie Frontiers in oncology.

Die Ernennung von Univ.-Prof. Dr. med. Christiane Ruth Matuschek ist ein bedeutender Schritt für das Klinikum und die Universität Bielefeld, der die Forschung und Behandlung in der Strahlentherapie auf eine neue Ebene heben wird.

Quelle: Klinikum Bielefeld gem. GmbH

Bildquelle: Universität Bielefeld, Fotograf: Klinikum Bielefeld gem. GmbH

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Farbcodiertes 3D-Strukturmodell des p53-Proteins mit zahlreichen ueberlagernden Konformationen als Darstellung seiner dynamischen Struktur

Dynamische Veränderung des p53 Proteins wird sichtbar

Aktuelles

Forschende konnten das Krebsprotein p53 sichtbar machen, wie sich das Krebsprotein ständig dynamisch verändert. Das Verständnis der Dynamik dieser Strukturen bietet einen neuen Ansatz.

Onkologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Forschungsteam in einem Labor steht neben einem Sequenziergeraet mit sichtbaren Genomdaten auf dem Bildschirm

Neue Genvarianten beim familiären Brust- und Eierstockkrebs

Aktuelles

Erblich bedinget Brustkrebs beruht auf eine Veränderung bestimmter Gene. Aktuell sind 13 Risikogene für die Diagnostik bestimmt wurden. Forschende haben weiter Gene und Genvarianten entdeckt, die im Zusammenhang mit Brustkrebs stehen. Sie eröffnen weitere Möglichkeiten zu Früherkennung, Risikoreduktion und Therapie.

Onkologie

Gynäkologische Tumoren

Mammakarzinom

Beitrag lesen
Nuklearmedizinischer Experte laechelt in die Kamera, Symbolbild fuer individualisierte PSMA-Radioligandentherapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

PCa: Neue Chancen durch individualisierte molekulare Strahlentherapie

Aktuelles

Eine Studie hat gezeigt, dass eine individuell angepasste PSMA-Radioligandentherapie wirksam eingesetzt werden kann. Auch Patient*innen mit weit fortgeschrittenem Prostatakarzinom profitieren.

Onkologie

Urogenitale Tumoren

Prostatakarzinom

Beitrag lesen