Onkologie » Gastrointestinale Tumoren » Gallengangskarzinom

»

Gallengangskarzinom trotz infiltrierter Lebervenen erfolgreich entfernt

Gallengangskarzinom trotz infiltrierter Lebervenen erfolgreich entfernt

Fachbeitrag

Onkologie

Gastrointestinale Tumoren

Gallengangskarzinom

1 MIN

Erschienen in: onkologie heute

Das scheinbar Unmögliche möglich gemacht hat ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Dank einer neuen OP-Technik konnte im April ein in der Leber wachsendes und als technisch nicht-resektabel eingestuftes Gallengangskarzinom (intrahepatisches Cholangiokarzinom – iCC) vollständig entfernt werden.

Intrahepatische Gallenganskarzinome werden häufig erst sehr spät entdeckt, da sie nur unspezifische oder gar keine Symptome verursachen. Zum Zeitpunkt der Diagnose weisen die Karzinome dann bereits eine fortgeschrittene Größe auf. Eine Operation ist häufig nicht aufgrund der Größe unmöglich, sondern wegen ihrer Lagebeziehung zu den großen Blutgefäßen, wie Prof. Dr. Moritz Schmelzle erklärt: „Der Tumor unserer Patientin infiltrierte alle drei Lebervenen. Das war für alle beteiligten Ärzte ein absolutes Ausschlusskriterium für eine OP, da wir am Ende einer ausgedehnten Resektion mindestens eine Lebervene hätten erhalten müssen, um den Blutabfluss zu gewährleisten.“

Zum vollständigen Beitrag

Bilderquelle: © MMH

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Aerztin in Schutzkleidung und FFP2-Maske verabreicht einem jungen Patienten im Krankenhausbett eine Infusion mit genveraenderten Stammzellen

Erstmals erfolgreiche Behandlung mit CRISPR-Therapeutikum

Aktuelles

Der 19-jährige Mohammad ist der erste Patient mit Beta-Thalassämie, der im Zuge der Standardtherapie das auf der Genschere CRISPR basierende Medikament Exagamglogene Autotemcel erhalten hat. Das Medikament ist das erste zugelassene CRISPR-Therapeutikum.

Onkologie

Hämatologie

Beitrag lesen
Nahaufnahme eines schwarzen T-Shirts mit einer rosa Schleife auf der Brust einer Frau.

Brustkrebsmonat 2026: Bessere Behandlung und Versorgung

Aktuelles

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Die Versorgungsforschung wandelt sich durch neue Erkenntnisse und therapeutische Möglichkeiten dabei stetig.

Onkologie

Gynäkologische Tumoren

Mammakarzinom

Beitrag lesen
Forschungsteam aus sechs Personen steht im Freien vor einem Klinikgebaeude und laechelt in die Kamera, Symbolbild fuer eine Studie zum Einfluss des Darmmikrobioms auf die CAR-T-Zelltherapie

Darmbakterien beeinflussen die Krebstherapie mit CAR-T-Zellen

Aktuelles

Nicht alle Tumore sprechen gleich auf die CAR-T-Zelltherapie an. Eine Studie zeigt jetzt, dass vor allem die Stoffwechselprodukte des Darmmikobioms die Krebstherapie fördern oder hemmen können.

Onkologie

Sonstiges

Beitrag lesen