Onkologie » Gesundheitspolitik

»

Haftungsrechtliche Risiken von Off-Label-Use

Arzt, Paragraph-Zeichen und Stethoskop

Haftungsrechtliche Risiken von Off-Label-Use

Aktuelles

Onkologie

Gesundheitspolitik

1 MIN

Erschienen in: onkologie heute

Die Medizin gerät immer wieder dort an ihre Grenzen, wo zugelassene Therapien oder Heilmittel nicht (mehr) zur Verfügung stehen. Gerade im Bereich der Dermatologie ist die medikamentöse Behandlung zum Großteil das Mittel der Wahl, wenngleich bei selteneren Hauterkrankungen oder ganz individuellen Behandlungssituationen keine zugelassenen oder verordnungsfähigen Arzneimittel zur Verfügung stehen. Die Patienten gelten dann oftmals als austherapiert. Dennoch eröffnen sich dort Behandlungsmöglichkeiten, wo beispielsweise Arzneimittel außerhalb der strengen Zulassung eingesetzt werden könnten, man spricht hier vom Off-Label-Use. Off-Label-Use ist rechtlich jedoch nicht oder kaum geregelt und bietet daher eine Art „Grauzone“ mit Haftungsrisiken. Ärzte befinden sich dann in einem vermeintlich unauflösbaren Spannungsverhältnis zwischen berufsrechtlich und medizinethisch gebotener Patientenversorgung und haftungs-, sowie leistungsrechtlicher Verpflichtungen. Nachfolgender Beitrag soll die Probleme und rechtlichen Fallstricke des Off-Label-Use aufzeigen, der Ärzteschaft jedoch auch die Angst nehmen, eine Off-Label-Verwendung einzusetzen.

Vollständiger Artikel

Bilderquelle: © Andrey Popov – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Collage mit sechs jungen Forschenden in weissen Kitteln im Labor als Symbolbild fuer den von der Jose Carreras Leukaemie-Stiftung gefoerderten Forschungsnachwuchs

José Carreras Leukämie-Stiftung fördert vielfältig den Forschungsnachwuchs

Aktuelles

„Leukämie muss heilbar werden – immer und bei jedem. Dieses große Ziel unseres Stifters José Carreras erreichen wir nur über Forschung“, erklärt Dr. Ulrike Serini, Geschäftsführerin der José Carreras Leukämie-Stiftung.

Onkologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Gruppenfoto des Psychoonkologischen Dienstes am Universitaetsklinikum Regensburg mit zehn Mitarbeitenden vor roter Fassade zum Jubilaeum 25 Jahre psychoonkologische Unterstuetzung

25 Jahre psychoonkologische Unterstützung für Patienten und Angehörige

Aktuelles

Seit 25 Jahren unterstützt der Psychoonkologische Dienst des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) Patienten und ihre Angehörigen dabei, mit Ängsten, Sorgen und den Veränderungen durch die Erkrankung umzugehen. Was 2001 ursprünglich nur durch die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung und die Leukämiehilfe Ostbayern finanzierten Stelle begann, ist heute ein fester Bestandteil der onkologischen Versorgung am UKR.

Onkologie

Psychologie

Psychoonkologie

Beitrag lesen
Fluoreszenzaufnahme von Krebszellen in Organoiden mit blau und pink angefaerbten Zellkernen als Symbolbild fuer die Entwicklung neuer Wirkstoffkombinationen gegen Leberkrebs

Neue Wirkstoffkombinationen erleichtern die Therapie von Leberkrebs

Aktuelles

Die Therapie von Leberkrebs erweist sich als schwierig, da sich die Tumoren von Patent*innen stark unterscheiden. Forschende haben jetzt mit Organoide von Tumoren mehr als 1600 Wirkstoffe getestet und entwickeln daraus neue Wirkstoffkombinationen.

Onkologie

Gastrointestinale Tumoren

Leberkarzinom

Beitrag lesen