Indol-3-Carbinol – ein Blockbuster in der Prävention und Behandlung von Brustkrebs?
Indol-3-Carbinol – ein Blockbuster in der Prävention und Behandlung von Brustkrebs?
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Erschienen in: onkologie heute
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart der Frau und jährlich sterben weltweit fast 700.000 Patientinnen an der metastasierten Erkrankung. Trotz verbesserter Therapien ist die mediane Überlebenszeit bei fernmetastasiertem Brustkrebs immer noch viel zu kurz. Vor diesem Hintergrund suchen Ärzte und Betroffene gleichermaßen nach effektiven Zusatzbehandlungen, die mit weniger toxischen Nebenwirkungen eine bessere Tumorkontrolle und ein längeres Überleben mit guter Lebensqualität ermöglichen. Gute Kandidaten in dieser Hinsicht scheinen die sekundären Pflanzenstoffe aus Kreuzblütler-Gemüsesorten zu sein, allen voran das Indol-3-Carbinol.
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Die Behandlung von Hirntumoren ist häufig nur kurzweilig erfolgreich. Viele Tumore kehren zurück. Dr. Quan Shi widmet sich der Frage, warum diese Tumore so therapieresistent sind und erneut entstehen.
Becker untersucht in ihrem Projekt wie Zellen der Blutgefäße mit den T-Zellen kommunizieren und dieser Vorgang die Funktion im Hauttumor beeinflusst. Das Projekt erhält rund 1,4 Millionen Euro.
Forscher aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), HI-STEM und Universitätsklinikum Heidelberg haben beim Multiplen Myelom und bei akuter myeloischer Leukämie die T-Zellen im Knochenmark untersucht. Tumorreaktive T-Zellen können Krebszellen erkennen, sind aber oft nicht aktiviert. Eine Gen-Signatur könnte den Therapieerfolg künftig vorhersagen.