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Jung-Symposium 2026: KI, seltene Erkrankungen, Schmerz

Publikum von hinten bei einem wissenschaftlichen Vortrag im Hörsaal

Quelle: © kasto - stocke.adobe.com

Jung-Symposium 2026: KI, seltene Erkrankungen, Schmerz

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: onkologie heute

Das 6. Jung-Symposium „Ausgezeichnete Humanmedizin 2026″ der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung beleuchtet am 20. Mai 2026 in Hamburg und im Livestream drei Zukunftsthemen: KI-gestützte Entscheidungen in der Krebschirurgie, molekulare Diagnostik seltener Erkrankungen und das Verständnis von erlerntem Schmerzempfinden. Die Teilnahme ist kostenlos, die Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt.

Im Fokus der Veranstaltung steht aktuelle Forschung mit direktem Patient*innennutzen: Dr. Fiona Kolbinger, eine aufstrebende Nachwuchswissenschaftlerin, spricht darüber, wie KI dazu beitragen kann, Eingriffe sicherer zu planen. Professor Taroh Kinoshita, eine Koryphäe der GPI-Biochemie, hält einen Vortrag über GPI-Verankerung und deren Rolle bei seltenen Erkrankungen. Und Professorin Rohini Kuner, eine der führenden Wissenschaftler*innen in der Schmerzforschung, eröffnet neue Ansatzpunkte für die Therapie von chronischen Schmerzen. Im Anschluss an die Vorträge ist Zeit für Fragen und Austausch vorgesehen.

Das Symposium findet am 20. Mai 2026 ab 16.00 Uhr als Hybridveranstaltung statt – per Livestream weltweit und zusätzlich vor Ort im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), im Hörsaal Ian K. Karan. Interessierte werden gebeten, sich im Voraus unter https://jung-stiftung.de/en/symposium-2026/ anzumelden.

Programm des 6. Jung-Symposiums „Ausgezeichnete Humanmedizin 2026″

  • 16:00 Uhr: Dr. Fiona Kolbinger, Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden: „Surgery 2.0: Artificial Intelligence-Based Personalized Decision-Making in Oncologic Surgery“
  • 16:40 Uhr: Professor Taroh Kinoshita, Center for Infectious Disease, Education and Research, The University of Osaka: „Invisible Link: Molecular Mechanisms of GPI Anchoring and Their Role in Rare Diseases“
  • 17:20 Uhr: Coffee Break
  • 17:40 Uhr: Professorin Rohini Kuner, Pharmakologisches Institut der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Universität Heidelberg: „When the Nervous System Learns Pain: Neuroplasticity as a Therapeutic Approach for Improved Treatment Strategies“

Eine Plattform für Austausch, Inspiration und neue Impulse

Mit dem Jung-Symposium schafft die Jung-Stiftung als unabhängige Stiftung auch 2026 erneut einen Rahmen für exzellente Forschung und interdisziplinären Dialog – über Fach- und Ländergrenzen hinweg. Die Veranstaltung bringt Mediziner*innen, Forscher*innen, Studierende und weitere Interessierte zusammen und macht aktuelle wissenschaftliche Ansätze in kompakten Vorträgen zugänglich. Ziel ist ein Austausch, der Theorie und klinische Praxis näher zusammenführt – und aus dem neue Perspektiven, konkrete Impulse und Ideen für die weitere Forschung und Versorgung entstehen.

Quelle: Pressemitteilung der JUNG-Stiftung für Wissenschaft und Forschung vom 01.04.2026

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