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Neues Tumortherapiezentrum stärkt Krebsversorgung

Pflegekräfte und Arzt betreuen eine Patientin während einer Infusionstherapie im neuen Tumortherapiezentrum ITC am Uniklinikum Erlangen

Quelle: © Dr. Sophie Eckstein/Uniklinikum Erlangen

Neues Tumortherapiezentrum stärkt Krebsversorgung

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: onkologie heute

Das ITC bündelt erstmals Krebsbehandlungen fachübergreifend am Uniklinikum Erlangen. Patienten profitieren von kurzen Wegen, enger Zusammenarbeit und moderner, effizienter Versorgung an einem Ort.
Ziel ist es, mit dem ITC die onkologische Versorgung zu verbessern: durch klare Strukturen, abgestimmte Prozesse, kurze Wege und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Patientinnen und Patienten profitieren von einer koordinierten Behandlung „aus einer Hand“, bei gleichzeitigem Verbleib der medizinischen Verantwortung in den jeweiligen Fachkliniken.
Das ITC wurde unter dem Dach des Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN entwickelt. Die Konzeption und die strategische Ausrichtung des Zentrums wurden maßgeblich durch Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Direktor des CCC Erlangen-EMN sowie der Frauenklinik, und Prof. Dr. Andreas Mackensen, stv. Direktor des CCC Erlangen-EMN sowie Direktor der Medizinischen Klinik 5, geprägt.

Die Etablierung von Arbeitsabläufen erfolgte multiprofessionell in enger Zusammenarbeit von Fachkliniken, Pflegedienst, Verwaltung und weiteren Schnittstellenbereichen wie der Apotheke des Uniklinikums Erlangen. Im neuen Zentrum werden unterschiedliche IT-Systeme, Formulare und Abrechnungswege harmonisiert und gemeinsame Standards etabliert.
Ein zentrales Element des neuen Zentrums ist das interdisziplinär aufgestellte, klinikübergreifend tätige Pflegeteam, das Pflege, Organisation und Abläufe zentral koordiniert. Unter der Stationsleitung von Jeannette Pappa betreut ein fast 30-köpfiges Team ca. 120 Patientinnen und Patienten pro Tag. Damit werden bislang getrennte Strukturen zusammengeführt und Schnittstellen reduziert – ein entscheidender Schritt für mehr Versorgungsqualität und Effizienz im onkologischen Alltag.

„Das ITC ist mehr als ein neuer Therapiebereich“, betont dessen ärztlicher Leiter PD Dr. Norbert Meidenbauer. „Es ist ein zukunftsweisendes Organisationsmodell, das medizinische Expertise bündelt, von der neben den Ärztinnen und Ärzten auch die Patientinnen und Patienten nachhaltig profitieren werden.“ PD Dr. Frederik Stübs, stv. ärztlicher Leiter, ergänzt: „Im ITC betreuen wir die Patientinnen und Patienten ganzheitlich. Zur onkologischen Versorgung gehört auch die zusätzliche Betreuung durch den Klinischen Sozialdienst, die Palliativmedizinische Abteilung und den Psychoonkologischen Dienst. Darüber hinaus können EKG und Ultraschalluntersuchungen künftig in den Räumlichkeiten des ITC durchgeführt werden.“

Damit übernimmt das Uniklinikum Erlangen eine Vorreiterrolle in der interdisziplinären Tumortherapie und stärkt seine Position als onkologisches Spitzenzentrum innerhalb der Europäischen Metropolregion Nürnberg.

Quelle: Pressemitteilung Universitätsklinikum Erlangen

Bildunterschrift: Die erste Patientin (im roten Pullover) wurde bei ihrer ersten Therapie in den neuen Räumlichkeiten des ITC von Denisa Körner (ITC-Pflegefachkraft) und PD Dr. Frederik Stübs (stv. ärztlicher Leiter) begleitet.

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