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One Health: ALO•HA verknüpft Allergie und Krebs

3D-Illustration eines komplexen Proteinmoleküls mit farbigen Atomen vor violettem Hintergrund

Quelle: © Dr_Microbe - stocke.adobe.com

One Health: ALO•HA verknüpft Allergie und Krebs

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Erschienen in: onkologie heute

Eine europäische Studie unter Leitung der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersuchte gemeinsame Immunmechanismen zwischen Allergien und Krebs. Im Fokus standen Monozyten und Makrophagen – Immunzellen, deren Rolle bei Allergien bislang kaum erforscht ist. Die neu entwickelte Forschungsplattform ALO•HA trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen und neue Zusammenhänge zwischen Allergie und Krebs aufzudecken.

ALO•HA: Neue Plattform für molekulare Zusammenhänge

Die Identifizierung gemeinsamer molekularer Signaturen über allergische Erkrankungen hinweg hilft zu verstehen, wie Monozyten und Makrophagen zu allergischen Entzündungen beitragen. „Wir haben ALO•HA (Allergy Linking Oncology Human Analyses) entwickelt – eine interaktive Webplattform, die es Forschenden ermöglicht, Moleküle, Erkrankungen und molekulare Zusammenhänge zu untersuchen“, erklärt Studienerstautor Rodolfo Bianchini von der Vetmeduni. Die Review-Studie wertete 4.668 Artikel aus, von denen 138 die Kriterien erfüllten – daraus wurden 451 relevante Moleküle identifiziert.

Makrophagen als Ansatzpunkt für neue Therapien

Die Studie zeigt zudem, wie allergieassoziierte Monozyten- und Makrophagensignaturen mit krebsrelevanten Immunwegen zusammenhängen könnten. „Unsere Arbeit rückt Makrophagen als potenzielle Instrumente der Immunmodulation in den Fokus und eröffnet Chancen für die translationale Forschung und die Patientenversorgung“, so Bianchini. Durchgeführt wurde die Studie von der MacTooL Task Force der EAACI – Europas führendem Fachverband für Allergologie und klinische Immunologie mit über 18.430 Mitgliedern aus 142 Ländern.

Quelle: Pressemitteilung von vetmeduni vom 27.03.2026

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