Onkologie » Sonstiges

»

One-Health-Preis 2026 für internationale Krebsforschung

Publikum bei einer Preisverleihung verfolgt die Zeremonie auf der Bühne

Quelle: © kasto - stocke.adobe.com

One-Health-Preis 2026 für internationale Krebsforschung

Aktuelles

Onkologie

Sonstiges

mgb medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: onkologie heute

Am 19. Mai vergaben die Deutsch-Französische Hochschule und die Fondation Mérieux in Lyon zum zweiten Mal den internationalen „One-Health“-Wissenschaftspreis. Vor 1.300 Gästen aus Politik, Diplomatie und Wissenschaft wurden zwei deutsch-französische Forschungstandems ex-aequo für ihre herausragende Arbeit in der Krebsforschung ausgezeichnet.

Ein besonderer Abend der Wissenschaft in Lyon

Am 19. Mai vergaben die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) und die Fondation Mérieux in Lyon zum zweiten Mal den internationalen „One-Health“-Wissenschaftspreis. Die festliche Preisverleihung fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum der International Agency for Research on Cancer (IARC/WHO) statt – einem würdigen Anlass für einen Preis, der wissenschaftliche Exzellenz und internationale Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellt.

Zwei Tandems ausgezeichnet – Forschung auf höchstem Niveau

In diesem Jahr wurden gleich zwei deutsch-französische Forschungstandems ex-aequo mit dem One-Health-Preis geehrt. Ausgezeichnet wurden Ines Schreiver (Deutsches Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin) und Milena Förster (IARC) für ihre Forschung zum möglichen Langzeit-Krebsrisiko von Tattoos sowie Pia Rausche (Bernhard Nocht Institut für Tropische Medizin, Hamburg) und Jean-Marc Kutz für ihre Arbeit zum Zusammenhang zwischen vernachlässigten Infektionskrankheiten und Gebärmutterhalskrebs in Madagaskar. Die Fondation Mérieux würdigte jedes Tandem mit einem Preisgeld von je 5.000 €. Der One-Health-Preis leistet damit einen wichtigen Beitrag, die wissenschaftliche Exzellenz der deutsch-französischen Zusammenarbeit weltweit sichtbar zu machen.

Quelle: Pressemitteilung der Deutsch-Französische Hochschule DFH vom 21.05.2026

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Collage mit sechs jungen Forschenden in weissen Kitteln im Labor als Symbolbild fuer den von der Jose Carreras Leukaemie-Stiftung gefoerderten Forschungsnachwuchs

José Carreras Leukämie-Stiftung fördert vielfältig den Forschungsnachwuchs

Aktuelles

„Leukämie muss heilbar werden – immer und bei jedem. Dieses große Ziel unseres Stifters José Carreras erreichen wir nur über Forschung“, erklärt Dr. Ulrike Serini, Geschäftsführerin der José Carreras Leukämie-Stiftung.

Onkologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Gruppenfoto des Psychoonkologischen Dienstes am Universitaetsklinikum Regensburg mit zehn Mitarbeitenden vor roter Fassade zum Jubilaeum 25 Jahre psychoonkologische Unterstuetzung

25 Jahre psychoonkologische Unterstützung für Patienten und Angehörige

Aktuelles

Seit 25 Jahren unterstützt der Psychoonkologische Dienst des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) Patienten und ihre Angehörigen dabei, mit Ängsten, Sorgen und den Veränderungen durch die Erkrankung umzugehen. Was 2001 ursprünglich nur durch die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung und die Leukämiehilfe Ostbayern finanzierten Stelle begann, ist heute ein fester Bestandteil der onkologischen Versorgung am UKR.

Onkologie

Psychologie

Psychoonkologie

Beitrag lesen
Fluoreszenzaufnahme von Krebszellen in Organoiden mit blau und pink angefaerbten Zellkernen als Symbolbild fuer die Entwicklung neuer Wirkstoffkombinationen gegen Leberkrebs

Neue Wirkstoffkombinationen erleichtern die Therapie von Leberkrebs

Aktuelles

Die Therapie von Leberkrebs erweist sich als schwierig, da sich die Tumoren von Patent*innen stark unterscheiden. Forschende haben jetzt mit Organoide von Tumoren mehr als 1600 Wirkstoffe getestet und entwickeln daraus neue Wirkstoffkombinationen.

Onkologie

Gastrointestinale Tumoren

Leberkarzinom

Beitrag lesen