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Transparenz schafft Vertrauen: Neuer Webauftritt zu Tierversuchen am DKFZ

Wissenschaftlerin im weißen Kittel und blauen Latexhandschuhen notiert Daten auf einem Klemmbrett im Labor

Quelle: © HockleyM2/peopleimages.com - stocke.adobe.com

Transparenz schafft Vertrauen: Neuer Webauftritt zu Tierversuchen am DKFZ

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: onkologie heute

Tierversuche bewegen und werden kontrovers diskutiert – in der Gesellschaft wie in der Wissenschaft. Deshalb ist es dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) ein Anliegen, offen und transparent darüber zu sprechen. Zum Welt-Versuchstiertag am 24. April hat das Zentrum für Präklinische Forschung seinen Webauftritt grundlegend überarbeitet.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Versuchstierzahlen, Statistiken zu Tierarten und Verwendungszwecken sowie ein umfassender FAQ-Bereich zu häufig gestellten Fragen. Ziel ist es, Einblicke zu geben, Hintergründe zu erläutern und einen faktenbasierten Dialog zu ermöglichen.

Krebsforschung braucht Tiermodelle

Die Wissenschaftleri*nnen am DKFZ wollen durch wirksamere Prävention, präzisere Diagnostik und neue Therapieansätze die Chancen von Krebspatient*innen verbessern. Viele wichtige Erkenntnisse beruhen auf tierfreien Methoden, die kontinuierlich weiterentwickelt und vorrangig eingesetzt werden. Da Krebs den ganzen Körper betrifft, lässt sich diese Komplexität jedoch nur in einem Organismus abbilden – auf Tierversuche, in der Regel an Mäusen, kann die Krebsforschung daher nicht verzichten.

Transparenz auf vielen Kanälen

Offene Kommunikation über Tierversuche ist am DKFZ seit vielen Jahren selbstverständlich. Neben der aktualisierten Website des Zentrums für Präklinische Forschung weisen Pressemitteilungen auf Tierversuche hin und erläutern, warum bestimmte Ergebnisse nur so erzielt werden konnten. Schulklassen diskutieren mit Forschenden und besuchen die Tierhaltung; Politik und Medien werden zu Informationsgesprächen eingeladen. Auch im direkten Dialog mit Bürger*innen stellen sich DKFZ-Forschende den Fragen zur Notwendigkeit von Tierversuchen in der Krebsforschung.

Wir sind überzeugt: Vertrauen in die Forschung entsteht nur durch größtmögliche Transparenz und gesellschaftlichen Dialog – denn das Leben und die Gesundheit der Menschen stehen stets im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiter*innen die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Beim Krebsinformationsdienst (KID) erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Patient*innen zu verbessern, betreibt das DKFZ gemeinsam mit exzellenten Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland Translationszentren:

  • Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT, 6 Standorte)
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK, 8 Standorte)
  • Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg
  • Helmholtz-Institut für translationale Onkologie (HI-TRON) Mainz – ein Helmholtz-Institut des DKFZ
  • DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim
  • Nationales Krebspräventionszentrum (gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe)

Das DKFZ wird zu 90 % vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 % vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz.) vom 23.04.2026

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