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Förderung für den Wissenschaftsstandort Deutschland

Medizinforscher im weissen Kittel steht mit verschraenkten Armen vor einem MRT-Geraet und symbolisiert neue neuroonkologische Bildgebung in Bonn

Quelle: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/Rolf Müller

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: ärztliches journal onkologie

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung stärkt den Wissenschaftsstandort Deutschland, indem sie Fakultäten und Hochschulen die Möglichkeit eröffnet Medizinforschenden eine attraktive und langfristige Perspektive in Deutschland zu bieten. So auch Dr. Daniel Paech, der von Harvard nach Bonn wechselt.

Prof. Dr. Daniel Paech (im Bild oben) ist der erste Geförderte der Else Kröner Excellence Grants 2025, der seine Tätigkeit in Deutschland aufgenommen hat. Für die Ausschreibungsrunde 2025 stellte die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) insgesamt zehn Millionen Euro bereit. Aus diesem Gesamtvolumen wird der Aufbau des Forschungsbereichs von Prof. Paech anteilig gefördert. Der zuvor an der Harvard Medical School tätige Clinician Scientist forscht und lehrt seit Juli 2026 an der Universität und am Universitätsklinikum Bonn (UKB). Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf metabolischen und funktionellen MRT-Verfahren in der neuroonkologischen Bildgebung, kombiniert mit KI-gestützten Analysemethoden. Die EKFS unterstützt dort den Aufbau seines Forschungsbereichs.

Neue Bildgebung für präzisere Diagnosen

Prof. Dr. Daniel Paech entwickelt metabolische und funktionelle MRT-Verfahren für die neuroonkologische Bildgebung und kombiniert diese mit KI-gestützten Analysemethoden. Mithilfe dieser Verfahren können über die anatomische Darstellung hinaus Informationen über Stoffwechselprozesse und die Tumormikroumgebung gewonnen werden. Das Ziel besteht darin, Hirntumoren genauer zu charakterisieren und somit die Diagnostik sowie perspektivisch auch die individuellen Therapieentscheidungen zu verbessern. Prof. Dr. Paechs Expertise stärkt die Neuroradiologie am Universitätsklinikum Bonn und eröffnet neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit den etablierten medizinischen und datenwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkten der Universität Bonn.

„Ich freue mich darauf, meine internationalen Erfahrungen in Bonn einzubringen, bestehende wissenschaftliche und klinische Schwerpunkte weiterzuentwickeln und neue Strukturen aufzubauen. Die Unterstützung durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung schafft den notwendigen Rahmen, um innovative Verfahren der neuroradiologischen Diagnostik voranzubringen und in die klinische Anwendung zu überführen“, sagt Prof. Dr. Paech.

Langfristige Perspektiven für exzellente Forschung

„Mit den Else Kröner Excellence Grants möchten wir herausragenden Medizinforschenden eine langfristige Perspektive für ihre wissenschaftliche Arbeit in Deutschland eröffnen“, sagt Dr. Dieter Schenk, Vorsitzender des Stiftungsrates der EKFS. „Die Rückkehr von Daniel Paech zeigt, wie aus einer Förderentscheidung konkrete neue Impulse für Forschung, Lehre und medizinischen Fortschritt in Deutschland entstehen.“

Hintergrund: Else Kröner Excellence Grants 2025

Mit den Else Kröner Excellence Grants 2025 hat die EKFS ein Förderprogramm geschaffen, das medizinischen Fakultäten und Hochschulen in Deutschland ermöglicht, herausragenden Medizinforschenden aus den USA attraktive und langfristige wissenschaftliche Perspektiven zu bieten. Die Ausschreibung erfolgte auch vor dem Hintergrund zunehmender Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit in bestimmten Forschungsfeldern in den USA sowie reduzierter Finanzierungsmöglichkeiten. Mit diesen Fördermitteln sollen medizinische Fakultäten und Hochschulen daher herausragende Medizinforschende aus den USA zur Fortführung ihrer Arbeit in Deutschland befähigen. Zu den möglichen Fördermodellen zählen die Einrichtung einer Professur oder deren mehrjährige Ausstattung. Im Jahr 2026 setzte die Stiftung die Förderung mit einer zweiten Ausschreibung in Höhe von zehn Millionen Euro fort.

Quelle: Pressemitteilung Else Kröner-Fresenius-Stiftung

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