Ophthalmologie » Sonstiges

»

Carl Zeiss Meditec schließt Übernahme von D.O.R.C. ab

Firmensitz Carl Zeiss Meditec in Jena

Carl Zeiss Meditec schließt Übernahme von D.O.R.C. ab

Aktuelles

Ophthalmologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Die Carl Zeiss Meditec AG hat, nachdem alle notwendigen behördlichen und kartellrechtlichen Genehmigungen erteilt wurden, den Erwerb von 100 Prozent des Dutch Ophthalmic Research Center – kurz D.O.R.C. – von der Investmentgesellschaft Eurazeo SE, Paris, Frankreich, abgeschlossen.

Mit dieser Akquisition erweitert und ergänzt die Medizintechniksparte des Unternehmens ihr breites ophthalmologisches Produktportfolio und das Angebot an digital vernetzten Workflowlösungen für die Behandlung unterschiedlichster Augenkrankheiten. Der Beitrag von D.O.R.C. als führender Anbieter auf dem Markt für retinale chirurgische Geräte und Verbrauchsmaterialien wird als entscheidend für die langfristige Strategie und den Erfolg der Zeiss-Medizintechnik betrachtet. Sie sei nun in der einzigartigen Position, Augenärztinnen und Augenärzten ein Portfolio marktführender Technologien anzubieten, einschließlich eines erweiterten, vernetzten und digitalen Zeiss Workflows für die Retinachirurgie.

Die Portfolios der Unternehmen ergänzen sich in hohem Maße. D.O.R.C. bringt in die Akquisition ein fortschrittliches duales Funktionssystem ein, die Eva-Nexus-Plattform. Diese ist das Herzstück eines starken Portfolios, das ein komplettes Sortiment an Zubehör, Instrumenten und Flüssigkeiten umfasst. Die Plattform ist eine der führenden Lösungen für die Vitrektomie (VR) und kombiniert Verfahren für die Kataraktbehandlung.

Mit dem Abschluss dieser Übernahme können medizinische Fachkräfte von einer umfassenden Kombination aus digital vernetzten Geräten und Workflowlösungen profitieren, die von der präoperativen klinischen Diagnostik bis hin zum chirurgischen Eingriff im Operationssaal reichen. Für beide Unternehmen haben die Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität und der Kundenzufriedenheit höchste Priorität.

Quelle und Bildquelle: Pressemitteilung der Carl Zeiss Meditec AG vom 04.04.2024

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Porträt von Prof. Volker Busskamp.

Medizin-Nobelpreis 2026: Wie Optogenetik in Bonn zur Netzhautforschung beiträgt

Aktuelles

Die mit dem Medizin-Nobelpreis 2026 ausgezeichnete Optogenetik eröffnet neue Möglichkeiten für die Analyse neuronaler Netzwerke und degenerativer Netzhauterkrankungen. Prof. Volker Busskamp ordnet die Bedeutung der Technologie für die ophthalmologische Forschung ein.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Eröffnungsveranstaltung des DOG-Kongresses 2026 zum Leitthema „Augenheilkunde ohne Grenzen“.

Grenzenlos vernetzt: DOG 2026 setzt Impulse für bessere Versorgung

Kongress

Mit 4.657 Teilnehmenden stand die DOG 2026 ganz im Zeichen der internationalen Zusammenarbeit. Unter dem Motto „Augenheilkunde ohne Grenzen“ diskutierten Teilnehmende neue Wege für Vernetzung, Wissenstransfer und zukunftsorientierte Patientenversorgung.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Die Albrecht-von-Graefe-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die DOG vergibt und wird laut Statuten alle zehn Jahre „demjenigen zuerkannt, der sich unter den Zeitgenossen – ohne Unterschied der Nationalität – die größten Verdienste um die Förderung der Ophthalmologie erworben hat.“ Die Auswahl erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren und wurde durch die DOG-Mitgliederversammlung bestätigt. Albrecht von Graefe entwickelte 1857 eine neue Operationsmethode bei Grünem Star. Erster Träger der Albrecht-von-Graefe-Medaille war 1886 Hermann von Helmholtz, der den Augenspiegel zur Untersuchung des Augeninneren erfand. In 2016 wurde die Albrecht-von-Graefe-Medaille zuletzt an Professor Dr. med. Dr. h.c. mult. Eberhart Zrenner für seine Forschungsarbeiten zur Netzhautfunktion sowie für die Entwicklung des elektronischen Retina-Implantats verliehen, das blinden Menschen mit Retinitis pigmentosa ein orientierendes Schwarz-Weiß-Sehen ermöglicht.

DOG verleiht Alan Bird die Albrecht-von-Graefe-Medaille

Kongress

Die DOG hat den britischen Retina-Spezialisten Alan C. Bird mit der Albrecht-von-Graefe-Medaille ausgezeichnet. Die höchste Ehrung der Fachgesellschaft würdigt seine wegweisenden Beiträge zur Erforschung von Netzhauterkrankungen und zur modernen Retina-Medizin.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen