Ophthalmologie » Sonstiges

»

Consilien auf der DOC 2025

Symbolfoto Kongress

Consilien auf der DOC 2025

Aus der Praxis

Ophthalmologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Erstmals finden die beliebten Consilien Therapeutica und Diagnostica an zwei Tagen statt. Ergänzt wird das Programm durch das Consilium Retinologicum am Freitag. Darin werden Patientenfälle vorgestellt und Wege zur therapeutischen Lösung gesucht.

In diesem Format werden in Rapid Fire Manier ungewöhnliche Kasuistiken präsentiert. Ein Expertenpanel des Auditoriums wird um diagnostischen und therapeutischen Rat gebeten. Alle Consilien können ohne separate Kursbuchung mit dem Tages- bzw. Dauerausweis besucht werden.

Folgende Consilien finden auf der DOC 2025 statt:

Consilium Diagnosticum I:

Donnerstag, 10.30–12.00 Uhr, Saal St. Petersburg

Moderation: Florian Gekeler, Stuttgart; Panel: Christoph Deuter, Tübingen; Anja Eckstein, Essen; Irmingard Neuhann, München; Martin Spitzer, Hamburg

Consilium Therapeuticum I:

Donnerstag, 12.30 –14.00 Uhr, Saal St. Petersburg

Moderation: Alireza Mirshahi, Bonn; Panel: Anja Eckstein, Essen; Arnd Gandorfer, Lindau; Philipp Eberwein, Rosenheim; Detlef Holland, Kiel; Peter Szurman, Sulzbach/Saar; Jochen Wahl, Wiesbaden

Consilium retinologicum – operieren, injizieren oder protrahieren?

Freitag, 16.30–18.00 Uhr, Saal B

In dieser Sitzung werden sowohl typische als auch knifflige und außergewöhnliche retinologische Fälle und Herausforderungen vorgestellt und der beste Weg zu einer erfolgreichen therapeutischen Lösung gesucht.

Aus unterschiedlichen Bereichen der Retinologie und Vitreoretinalchirurgie werden Fälle präsentiert und sowohl das Panel als auch das Publikum um Abstimmung bzw. Vorschläge und Diskussion zu möglichen Behandlungsoptionen gebeten. Was ist die beste Lösung? Vitreoretinalchirurgie, IVOM-Therapie oder doch besser ein Abwarten? Und wenn invasiv, wie genau soll vorgegangen werden? Nach Präsentation der „Lösung“ des Falles durch den Referenten werden Indikationsstellung, Behandlungsverlauf und Therapieergebnis unter Einbeziehung von Fragen und Kommentaren interaktiv durch das Panel diskutiert und bewertet.

Moderation: Silvia Bopp, Bremen; Lars-Olof Hattenbach, Ludwigshafen; Panel: Hans Hoerauf, Göttingen; Friederike Schaub, Rostock; Armin Wolf, Ulm; Salvatore Grisanti, Lübeck

Consilium Diagnosticum II

Samstag, 12.45–14.15 Uhr, Saal Shanghai

Moderation: Philipp S. Müther, Aachen; Panel: Ines Lanzl, Prien; Jakob Siedlecki, München; Christina Leydolt, Wien; Uwe Pleyer, Berlin; Friederike Schaub, Rostock

Consilium Therapeuticum II:

Samstag, 14.30–16.00 Uhr, Saal Shanghai

Moderation: Ulrich Schaudig, Hamburg; Panel: Nikolaos E. Bechrakis, Essen; Jörg Koch, Münster; Verena Prokosch, Köln; Berthold Seitz, Homburg/Saar; Silvia Bopp, Bremen

Quelle: DOC

Bildquelle:© Gennady Danilkin – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Porträt von Prof. Volker Busskamp.

Medizin-Nobelpreis 2026: Wie Optogenetik in Bonn zur Netzhautforschung beiträgt

Aktuelles

Die mit dem Medizin-Nobelpreis 2026 ausgezeichnete Optogenetik eröffnet neue Möglichkeiten für die Analyse neuronaler Netzwerke und degenerativer Netzhauterkrankungen. Prof. Volker Busskamp ordnet die Bedeutung der Technologie für die ophthalmologische Forschung ein.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Eröffnungsveranstaltung des DOG-Kongresses 2026 zum Leitthema „Augenheilkunde ohne Grenzen“.

Grenzenlos vernetzt: DOG 2026 setzt Impulse für bessere Versorgung

Kongress

Mit 4.657 Teilnehmenden stand die DOG 2026 ganz im Zeichen der internationalen Zusammenarbeit. Unter dem Motto „Augenheilkunde ohne Grenzen“ diskutierten Teilnehmende neue Wege für Vernetzung, Wissenstransfer und zukunftsorientierte Patientenversorgung.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Die Albrecht-von-Graefe-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die DOG vergibt und wird laut Statuten alle zehn Jahre „demjenigen zuerkannt, der sich unter den Zeitgenossen – ohne Unterschied der Nationalität – die größten Verdienste um die Förderung der Ophthalmologie erworben hat.“ Die Auswahl erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren und wurde durch die DOG-Mitgliederversammlung bestätigt. Albrecht von Graefe entwickelte 1857 eine neue Operationsmethode bei Grünem Star. Erster Träger der Albrecht-von-Graefe-Medaille war 1886 Hermann von Helmholtz, der den Augenspiegel zur Untersuchung des Augeninneren erfand. In 2016 wurde die Albrecht-von-Graefe-Medaille zuletzt an Professor Dr. med. Dr. h.c. mult. Eberhart Zrenner für seine Forschungsarbeiten zur Netzhautfunktion sowie für die Entwicklung des elektronischen Retina-Implantats verliehen, das blinden Menschen mit Retinitis pigmentosa ein orientierendes Schwarz-Weiß-Sehen ermöglicht.

DOG verleiht Alan Bird die Albrecht-von-Graefe-Medaille

Kongress

Die DOG hat den britischen Retina-Spezialisten Alan C. Bird mit der Albrecht-von-Graefe-Medaille ausgezeichnet. Die höchste Ehrung der Fachgesellschaft würdigt seine wegweisenden Beiträge zur Erforschung von Netzhauterkrankungen und zur modernen Retina-Medizin.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen