Ophthalmologie » Notfälle

»

Eyesi-Simulator in Homburg eingeweiht

zwei Männer stehen neben dem Eyesi-Simulator

Eyesi-Simulator in Homburg eingeweiht

Aktuelles

Ophthalmologie

Notfälle

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Am 20. Dezember 2024 wurde der neue Eyesi Indirect Simulator in Anwesenheit hochrangiger Gäste an der Universitäts-Augenklinik Homburg feierlich eingeweiht. Die Anschaffung wurde durch die Willy Robert Pitzer Stiftung, Frankfurt, ermöglicht und ist ein Meilenstein in der Ausbildung von Medizinstudierenden sowie angehenden Augenärzten.

Das hochmoderne Trainingsgerät bietet realitätsnahe Bedingungen zum Erlernen und Perfektionieren der indirekten Ophthalmoskopie, einer essenziellen Technik in der Augenheilkunde. Zusätzlich wird ein speziell angepasster Lehrplan in das bestehende Homburger Curriculum integriert, der die Nutzung des Simulators optimal in die Ausbildungsmodule einbindet. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Qualitätssteigerung der medizinischen Lehre und Weiterbildung an der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes (UKS) in Homburg/Saar. Ziel ist es, die Studierenden und jungen Assistenzärzte umfassend und praxisnah auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.

Neues Simulationszentrum

Darüber hinaus stellt der Eyesi Indirect Simulator eine hervorragende Ergänzung zum bereits vorhandenen Eyesi Surgical dar. Zusammen bilden diese innovativen Geräte die Basis für das neu entstehende Homburger Simulationszentrum, das Studierenden und Assistenzärzten modernste Trainingsmöglichkeiten bietet und die praktische Ausbildung auf ein neues Niveau hebt.

Das Homburger Simulationszentrum dient nicht nur der bestmöglichen Ausbildung der Medizinstudierenden der UKS und der Assistenzärzte der Universitäts-Augenklinik. Es bietet auch Assistenzärzten und angehenden Augenärzten die Möglichkeit, chirurgische Fertigkeiten in einer sicheren und konstruktiven Umgebung zu erlernen und zu vertiefen.

Homburger Simulationstage 2025

Nach dem großen Erfolg der ersten Homburger Simulationstage 2024, die von den Teilnehmenden hervorragend bewertet wurden, organisiert das Homburger Simulationszentrum am 7. und 8. Februar 2025 die zweite Veranstaltung dieses innovativen Fortbildungsangebots. Während der Simulationstage können die Teilnehmer praktische Fertigkeiten trainieren, die sie direkt in ihrer klinischen Tätigkeit anwenden können und so die Grundlage für eine exzellente Patientenversorgung legen.

Die Augenklinik dankt der Willy Robert Pitzer Stiftung für ihre großzügige Unterstützung, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Mit dem neuen Simulator werden verbesserte Lernmöglichkeiten geschaffen, die die Studierenden optimal auf die Herausforderungen in der Augenheilkunde und Ophthalmo-Mikrochirurgie vorbereiten.

Quelle: Pressemitteilung der Klinik für Augenheilkunde, UKS, vom 21.01.2025

Bildquelle:© Augenklinik UKS

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Porträt von Prof. Volker Busskamp.

Medizin-Nobelpreis 2026: Wie Optogenetik in Bonn zur Netzhautforschung beiträgt

Aktuelles

Die mit dem Medizin-Nobelpreis 2026 ausgezeichnete Optogenetik eröffnet neue Möglichkeiten für die Analyse neuronaler Netzwerke und degenerativer Netzhauterkrankungen. Prof. Volker Busskamp ordnet die Bedeutung der Technologie für die ophthalmologische Forschung ein.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Eröffnungsveranstaltung des DOG-Kongresses 2026 zum Leitthema „Augenheilkunde ohne Grenzen“.

Grenzenlos vernetzt: DOG 2026 setzt Impulse für bessere Versorgung

Kongress

Mit 4.657 Teilnehmenden stand die DOG 2026 ganz im Zeichen der internationalen Zusammenarbeit. Unter dem Motto „Augenheilkunde ohne Grenzen“ diskutierten Teilnehmende neue Wege für Vernetzung, Wissenstransfer und zukunftsorientierte Patientenversorgung.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Die Albrecht-von-Graefe-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die DOG vergibt und wird laut Statuten alle zehn Jahre „demjenigen zuerkannt, der sich unter den Zeitgenossen – ohne Unterschied der Nationalität – die größten Verdienste um die Förderung der Ophthalmologie erworben hat.“ Die Auswahl erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren und wurde durch die DOG-Mitgliederversammlung bestätigt. Albrecht von Graefe entwickelte 1857 eine neue Operationsmethode bei Grünem Star. Erster Träger der Albrecht-von-Graefe-Medaille war 1886 Hermann von Helmholtz, der den Augenspiegel zur Untersuchung des Augeninneren erfand. In 2016 wurde die Albrecht-von-Graefe-Medaille zuletzt an Professor Dr. med. Dr. h.c. mult. Eberhart Zrenner für seine Forschungsarbeiten zur Netzhautfunktion sowie für die Entwicklung des elektronischen Retina-Implantats verliehen, das blinden Menschen mit Retinitis pigmentosa ein orientierendes Schwarz-Weiß-Sehen ermöglicht.

DOG verleiht Alan Bird die Albrecht-von-Graefe-Medaille

Kongress

Die DOG hat den britischen Retina-Spezialisten Alan C. Bird mit der Albrecht-von-Graefe-Medaille ausgezeichnet. Die höchste Ehrung der Fachgesellschaft würdigt seine wegweisenden Beiträge zur Erforschung von Netzhauterkrankungen und zur modernen Retina-Medizin.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen