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Forschung im All: OCULUS Smartfield Perimeter fliegt zur ISS

Das OCULUS Smartfield Perimeter bei einem Test mit einem Astronauten auf der Raumstation ISS.

Quelle: Oculus

Forschung im All: OCULUS Smartfield Perimeter fliegt zur ISS

Panorama

Ophthalmologie

Neuroophthalmologie und Strabologie

mgb medizin Redaktion

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2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Mit einem OCULUS Smartfield Perimeter wird derzeit auf der Internationalen Raumstation ISS das Sehvermögen der Astronauten überprüft. Dies teilte der Hersteller des ophthalmologischen Geräts in einer Pressemitteilung mit.

Am 14. September 2025 startete das OCULUS Smartfield Perimeter von Cape Canaveral aus zur Internationalen Raumstation (ISS). Dort unterstützt es die Forschung zum Spaceflight Associated Neuro-ocular Syndrome (SANS) – einer Erkrankung, die das Sehvermögen von Astronauten bei lang andauernden Raumflügen beeinträchtigen kann.

Das Smartfield ist ein kompaktes, tragbares Gerät zur Gesichtsfeldprüfung. An Bord der ISS wird es Forschern dabei helfen herauszufinden, wie sich die Mikrogravitation auf die Augengesundheit auswirkt. Die Erkenntnisse aus dieser Arbeit können auch Patienten auf der Erde zugutekommen, indem sie das Verständnis für neuro-okuläre Erkrankungen fördern und die klinische Versorgung verbessern.

Das Smartfield wurde aufgrund seiner geringen Größe, Zuverlässigkeit und Effizienz ausgewählt. Es ist ideal für die anspruchsvolle Umgebung des Weltraums geeignet. Sein Einsatz an Bord der ISS unterstreicht die wachsende Bedeutung fortschrittlicher Augenheilkunde-Technologie sowohl in der klinischen Praxis als auch in der wissenschaftlichen Forschung.

„Wir sind stolz, dass ein in Wetzlar produziertes Gerät zu dieser wichtigen Forschung an Bord der ISS beiträgt, und dass unser Smartfield eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit der Astronauten spielt“, sagt dazu Rainer Kirchhübel, Geschäftsführer von OCULUS Optikgeräte GmbH. „Dieser Meilenstein unterstreicht unser Engagement, die Augenheilkunde mit innovativen Lösungen sowohl auf der Erde als auch darüber hinaus im Orbit voranzubringen.“

Quelle: Pressemitteilung Oculus, 9. Dezember 2025

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