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Gottfried-O.-H.-Naumann-Haus in Chemnitz eröffnet

Gruppenbild beim Durchschneiden des Bandes zur Klinikeröffnung in Chemnitz

Gottfried-O.-H.-Naumann-Haus in Chemnitz eröffnet

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3 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Bei einem Festakt ist am 6. August 2024 der Neubau Haus 9 als Gottfried-O.-H.-Naumann-Haus benannt und den Nutzern übergeben worden. Das Gebäude für die Kliniken für Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie inklusive einem OP-Zentrum und einem kurzchirurgischen Zentrum ist das größte Einzelbauprojekt des Klinikums Chemnitz seit Jahrzehnten.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 100 Millionen Euro, davon sind 64 Millionen Euro Förderung vom Freistaat Sachsen und vom Krankenhausstrukturfonds des Bundes.

Bundesgesundheitsminister Lauterbach bei der Einweihungsfeier

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach sagte zur Eröffnung: „Unser gemeinsames Ziel ist es, in Zukunft eine qualitativ höhere und trotzdem gut erreichbare Krankenhausversorgung für alle zu gewährleisten. Die Initiative des Klinikums Chemnitz, mit anderen Krankenhäusern in der Region zu kooperieren und so Know-how und Ressourcen besser zu nutzen, ist hierfür schon jetzt ein positives Beispiel. Damit leistet das Klinikum Chemnitz einen sehr wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung in Südwestsachsen. Mit der Krankenhausreform unterstützen wir genau diesen eingeschlagenen Weg. Wir entlasten die Krankenhäuser vom ökonomischen Druck, Behandlungen anzubieten, für die sie eigentlich nicht ausgestattet sind, um wirtschaftlich zu überleben. Dafür gibt es Zuschläge für Notfallmedizin, Intensivmedizin, Kinderheilkunde, Geburtshilfe und andere Basisleistungen. Gleichzeitig sorgen wir für klare Qualitätsstandards bei komplizierten Eingriffen. Das sorgt für Sicherheit sowohl bei den Kliniken als auch den Patientinnen und Patienten.“

Grußworte

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, betonte: „Mit der Umsetzung des bedeutenden Bauvorhabens – der Konzentration von Klinikbereichen am Standort Flemmingstraße – haben wir nicht nur moderne und zukunftsfähige Strukturen geschaffen, sondern setzen auch ein deutliches Zeichen für die Gesundheitsversorgung in der Region und in Sachsen. Diese Investition ist ein wichtiger Schritt, um den hohen Ansprüchen der medizinischen Versorgung gerecht zu werden und die Bedingungen für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig zu verbessern.“ Martin Jonas, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass dieser wichtige Meilenstein endlich erreicht ist“. Prof. Dr. Martin Wolz, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums, ergänzt: „Der Neubau Haus 9 schafft allerbeste Voraussetzungen für eine optimale medizinische Versorgung und ist eine wichtige Investition in die Zukunft.“

Namensgeber Naumann

Prof. Gottfried O. H. Naumann (1935–2021) ist ein in der Region Chemnitz aufgewachsener Augenarzt, international renommierter Wissenschaftler und gilt als Gründervater der Ophthalmopathologie in Deutschland. Zu Sachsen hatte der Mediziner auch nach seiner Kindheit eine enge Verbindung: So studierte und promovierte er von 1952–1957 an der Universität Leipzig und war von 1991–1994 Mitglied der Gründungskommission der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden.

Quelle: Pressemitteilung des Klinikums Chemnitz vom 06.08.2024

Foto: Klinikum Chemnitz

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