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P. Charbel Issa ist neuer Direktor der TUM-Augenklinik

Porträtfoto von Prof. Dr. Peter Charbel Issa

P. Charbel Issa ist neuer Direktor der TUM-Augenklinik

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2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Die Augenklinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) hat einen neuen Direktor: Seit 1. April 2024 leitet Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Peter Charbel Issa die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde. Vor seinem Wechsel nach München war er seit 2016 am Oxford University Hospital tätig.

Sein Medizinstudium hat Charbel Issa in Jena, Freiburg und London absolviert, es folgte die Facharztausbildung an den Universitäts-Augenkliniken in Würzburg und Bonn. Nach seiner Habilitation (2010) und einem Marie Curie Research Fellowship an der Universität Oxford übernahm er 2012 eine Stiftungs-Professur an der Universitäts-Augenklinik Bonn. Charbel Issa gilt als international anerkannter Spezialist für degenerative Netzhauterkrankungen wie der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), aber auch seltener Augenerkrankungen wie Retinitis pigmentosa oder der Stargardt-Erkrankung.

Fasziniert vom Fachgebiet

Trotz vieler Jahre im Beruf ist Charbel Issa noch immer fasziniert von seinem Fachgebiet. „Schon im Studium war ich begeistert vom Nervensystem – und das Auge ist quasi ein Fenster, um Teile des zentralen Nervensystems zu untersuchen“, erklärt er. Dabei bietet die bildgebende Diagnostik der Retina aktuell mit eine der höchsten Präzisionen in der gesamten Medizin. Auch im Bereich der Forschung sei die Retinologie hochinteressant: „Wir können hier mit gentherapeutischen Verfahren und hochauflösender Bildgebung auf zellulärer Ebene arbeiten“, erklärt der Experte. „In beiden Bereichen befindet sich die Augenheilkunde in einer Zeitenwende.“

Neue Erkenntnisse rasch in die klinische Anwendung bringen
Charbel Issa ist es wichtig, neue Erkenntnisse aus der Forschung möglichst rasch in die klinische Anwendung zu bringen. „An der Augenklinik des Universitätsklinikums rechts der Isar bieten wir Patientinnen und Patienten neueste Therapieansätze an – und ermöglichen es ihnen bei Bedarf auch, an Forschungsprojekten teilzunehmen.“ An seinem neuen Arbeitsort München habe ihn auch das forschungsstarke Umfeld an der TUM gereizt, insbesondere bei Anwendungen in der Robotik und Künstlichen Intelligenz (KI), aber auch, „dass bei alledem die Patienten-Bedürfnisse im Zentrum aller Bemühungen stehen.“

Quelle: Pressemeldung Klinikum rechts der Isar, München, vom 30.04.2024

Foto: Kathrin Czoppelt, Klinikum rechts der Isar

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