Ophthalmologie » Vorderer Augenabschnitt

»

Phakowetlab der Augenchirurginnen zu Gast in der Schweiz

Phakowetlab der Augenchirurginnen zu Gast in der Schweiz

Panorama

Ophthalmologie, Unkategorisiert

Vorderer Augenabschnitt

mgb medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Ein Phakowetlab der Augenchirurginnen e.V. fand als Anfängerinnen- und Fortgeschrittenenkurs bei Oertli Instruments in der Schweiz, in Kooperation mit Kowa Europe statt.

Vom 5. bis 7. März 2026 veranstaltete der Verein Die Augenchirurginnen e.V. in Kooperation mit Oertli Instruments und KOWA Medical Care Europe wieder ein besonderes Phakowetlab zur Einführung in die Kataraktchirurgie. Das Wetlab gliederte sich in einen Kurs für Beginner als auch einen Kurs für Advanced Teilnehmer. Bei einem gemeinsamen Abendessen am Abend vor dem Kursbeginn konnten sich alle Teilnehmerinnen und Referentinnen kennenlernen und austauschen. Hierbei gaben Sabrina Kielreuter, Geschäftsführerin von Oertli Ophthalmedic Deutschland GmbH, und Camilla Wirthel, Director – IOL and Medical Device Business Europe at KOWA MEDICAL CARE EUROPE GmbH, auch Einblicke in den Arbeitsalltag der Gerätehersteller.

Optimale Rahmenbedingungen für praxisnahes Lernen

Es handelte sich um ein innovatives Kurskonzept für Anfängerinnen und fortgeschrittene Anfängerinnen: In Kurs 1 wurden essenzielle Grundlagen für den Einstieg in die Kataraktchirurgie vermittelt wie Instrumentenkunde, die Vorbereitung auf einen Operationstag, der Umgang mit dem OP-Mikroskop sowie die Teilschritte der Katarakt-Operation. Im Kurs für Fortgeschrittene erhielten die Teilnehmerinnen weiterführende Einblicke in die Operationstechniken z.B.  bei enger Pupille als auch Kapseldefekt. Geleitet wurden die Kurse von Dr. Stefanie Schmickler, Dr. Nicola Vandemeulebroecke und Dr. Hanna Zuche.

Die Veranstaltung fand in den exzellent ausgestatteten Räumlichkeiten der Firma Oertli im schweizerischen Berneck statt. Jeder Teilnehmerin stand für die gesamte Dauer des Wetlabs ein eigener Arbeitsplatz zur Verfügung. Die Stimmung unter den Anwesenden war hervorragend.

Mehr Informationen zu zukünftigen Wetlabs und zur Anmeldung gibt es auf der Website des Vereins Die Augenchirurginnen e.V.

augenchirurginnen.de oder per Mail an wetlab@augenchirurginnen.de.

Foto: Dr. Nicola Vandemeulebroecke mit einer Teilnehmerin im Wetlab. © Augenchirurginnen e.V.

Quelle: © Augenchirurginnen e.V.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Porträt von Prof. Volker Busskamp.

Medizin-Nobelpreis 2026: Wie Optogenetik in Bonn zur Netzhautforschung beiträgt

Aktuelles

Die mit dem Medizin-Nobelpreis 2026 ausgezeichnete Optogenetik eröffnet neue Möglichkeiten für die Analyse neuronaler Netzwerke und degenerativer Netzhauterkrankungen. Prof. Volker Busskamp ordnet die Bedeutung der Technologie für die ophthalmologische Forschung ein.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Eröffnungsveranstaltung des DOG-Kongresses 2026 zum Leitthema „Augenheilkunde ohne Grenzen“.

Grenzenlos vernetzt: DOG 2026 setzt Impulse für bessere Versorgung

Kongress

Mit 4.657 Teilnehmenden stand die DOG 2026 ganz im Zeichen der internationalen Zusammenarbeit. Unter dem Motto „Augenheilkunde ohne Grenzen“ diskutierten Teilnehmende neue Wege für Vernetzung, Wissenstransfer und zukunftsorientierte Patientenversorgung.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Die Albrecht-von-Graefe-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die DOG vergibt und wird laut Statuten alle zehn Jahre „demjenigen zuerkannt, der sich unter den Zeitgenossen – ohne Unterschied der Nationalität – die größten Verdienste um die Förderung der Ophthalmologie erworben hat.“ Die Auswahl erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren und wurde durch die DOG-Mitgliederversammlung bestätigt. Albrecht von Graefe entwickelte 1857 eine neue Operationsmethode bei Grünem Star. Erster Träger der Albrecht-von-Graefe-Medaille war 1886 Hermann von Helmholtz, der den Augenspiegel zur Untersuchung des Augeninneren erfand. In 2016 wurde die Albrecht-von-Graefe-Medaille zuletzt an Professor Dr. med. Dr. h.c. mult. Eberhart Zrenner für seine Forschungsarbeiten zur Netzhautfunktion sowie für die Entwicklung des elektronischen Retina-Implantats verliehen, das blinden Menschen mit Retinitis pigmentosa ein orientierendes Schwarz-Weiß-Sehen ermöglicht.

DOG verleiht Alan Bird die Albrecht-von-Graefe-Medaille

Kongress

Die DOG hat den britischen Retina-Spezialisten Alan C. Bird mit der Albrecht-von-Graefe-Medaille ausgezeichnet. Die höchste Ehrung der Fachgesellschaft würdigt seine wegweisenden Beiträge zur Erforschung von Netzhauterkrankungen und zur modernen Retina-Medizin.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen