Ophthalmologie » Sonstiges

»

Verena Prokosch ist neue Direktorin der Augenklinik Mainz 

Verena Prokosch Mainz Augenklinik

Quelle: Mainz Augenklinik

Verena Prokosch ist neue Direktorin der Augenklinik Mainz 

Personalia

Ophthalmologie

Sonstiges

mgb medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch ist seit dem 1. Februar neue Direktorin der Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz und Inhaberin der dortigen W3-Professur für Augenheilkunde. Damit übernimmt die renommierte Glaukomspezialistin die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, der die Klinik fast dreißig Jahre lang prägte.

Prokosch war bereits von 2014 bis 2020 als Oberärztin und akademische Vertreterin der Lehre in der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz tätig. Nun bringt sie ihre umfassende Erfahrung vom Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln zurück an ihre alte Wirkungsstätte. 

Ihr klinischer Schwerpunkt liegt in der konservativen und operativen Behandlung des Glaukoms („Grüner Star“), das bei einer älter werdenden Bevölkerung zunehmend Versorgungsbedarf hat. Besonders engagiert sich Prokosch für die Weiterentwicklung der Patientenversorgung in der Glaukomdiagnostik, Hornhauterkrankungen sowie der Linsen- und Refraktiven Chirurgie. 

Auch wissenschaftlich setzt sie Akzente: Neben ihrer grundlagen- und klinisch-translational ausgerichteten Forschung zur Neuroprotektion und Regeneration beim Glaukom bringt sie mehrere DFG-geförderte Projekte nach Mainz. Sie ist stellvertretende Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB 1607, Sprecherin des Graduiertenkollegs und Leiterin weiterer Forschungsprojekte. Für Prokosch steht die enge Verbindung von Forschung und klinischer Praxis im Fokus. Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ihr daher ein besonderes Anliegen. 

„Die Augenklinik und Poliklinik der Mainzer Unimedizin genießt einen hervorragenden Ruf in Versorgung und Forschung. Ich freue mich daher sehr, an meine frühere Wirkungsstätte zurückzukehren und mit den Mainzer Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Berufsgruppen und Fachrichtungen für den weiteren gemeinsamen Erfolg zusammen zu arbeiten. Gemeinsam werden wir es in den nächsten Jahren schaffen, die Forschung, Ausbildung und Klinik voranzutreiben, um vielen Menschen das Augenlicht zu retten und den Kampf gegen die Erblindung ein ganz großes Stück weiter voranzutreiben“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Verena Prokosch.  

Quelle: UM

Weitere Beiträge zu diesem Thema

XR Brille im Test

Extended-Reality-Brille gleicht Sehbehinderung aus

Aktuelles

„Wir entwickeln ein System, das visuelle Informationen automatisch erkennt, vergrößert, kontrastreicher darstellt oder vorliest – und sich so an die individuellen Sehbedürfnisse anpasst“, sagt Prof. Rainer Stiefelhagen vom Zentrum für Digitale Barrierefreiheit.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen

Neue Erkenntnisse zu Auslöser des Sjögren-Syndroms

Studien

Der Entzündungs-Botenstoff Interferon-Alpha kann die sogenannte Sjögren-Krankheit auslösen, eine entzündliche Autoimmun-Erkrankung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) sowie der Universitäten Bonn, Edinburgh und Newcastle.

Ophthalmologie

Uveitis und Immunologie

Beitrag lesen
Neurologen der MHH betrachten eine Probe

Durch Nachweis von Sehnerventzündung: Mehr MS-Diagnosen

Studien

Die Schädigung des Sehnervs als neu hinzugefügtes Diagnose-Kriterium bei Multipler Sklerose (MS) hat der Früherkennung von MS auf die Sprünge geholfen: Ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat untersucht, wie sich die 2024 überarbeiteten McDonald-Kriterien auf Erstdiagnosen in Deutschland ausgewirkt haben.

Ophthalmologie

Uveitis und Immunologie

Beitrag lesen