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Xtreme Research Award 2023 für Beitrag zur holografischen OCT

Dr. Hendrik Spahr und Dr. Dierck Hillmann

Xtreme Research Award 2023 für Beitrag zur holografischen OCT

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2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Dr. Hendrik Spahr und Dr. Dierck Hillmann wurden mit dem Xtreme Research Award 2023 von Heidelberg Engineering für ihre Forschung zur holografischen optischen Kohärenztomografie (HOLO-OCT) und ihre laufenden Bemühungen, diese Technologie in klinische Anwendungen zu übertragen, geehrt.

In ihrer Forschungsarbeit mit dem Titel „Towards holographic OCT for clinical applications“ (Auf dem Weg zur holografischen OCT für klinische Anwendungen) zeigen sie, was möglich ist, wenn man Techniken aus der digitalen Holografie und der Astronomie auf ein Full-Field-OCT-System im Labor anwendet. Sie entwickelten innovative Datenverarbeitungstechniken, um Störungen zu korrigieren, die unter anderem durch Augenbewegungen verursacht werden.

Hochgeschwindigkeits-Bildgebung

„Wir haben zunächst demonstriert, was in der OCT möglich ist, wenn man ein experimentelles Hochgeschwindigkeits-Bildgebungssystem verwendet, das alle Datenpunkte mehr oder weniger gleichzeitig erfasst“, erklärt das Team. „Wir konnten beispielsweise plötzlich Abbildungsfehler korrigieren und einen neuen Kontrast verwenden“. Mit diesen und weiteren Anpassungen war es ihnen möglich, die Auflösung zu verbessern und so auch menschliche Fotorezeptoren in vivo mit OCT sichtbar zu machen:

Potenzial für klinische Diagnostik

„Wir können Defokussierung und andere Aberrationen numerisch korrigieren und so das Mosaik der Fotorezeptoren sowie andere Mikrostrukturen der Netzhaut sichtbar machen, die sonst nicht aufgelöst werden konnten“, so Spahr und Hillmann. „Die Möglichkeit, die Fotorezeptoren und andere Schichten der Netzhaut abzubilden und ihre Funktion sowie ihre Reaktion auf einfallendes Licht zu untersuchen, birgt ein enormes Potenzial für die klinische Diagnostik.“

Ihre Forschungen zur holografischen OCT bieten somit weiteres Potenzial, mit der bisher überwiegend strukturellen OCT-Bildgebung zukünftig auch funktionelle Untersuchungen zu ermöglichen. Die Bemühungen des Teams, diese Erkenntnisse auf herkömmliche OCT-Systeme zu übertragen, können eine Grundlage für klinische OCT-Geräte der nächsten Generation darstellen und die Einführung von mehr funktioneller Bildgebung im klinischen Umfeld vorantreiben.

Xtreme Research Award

Mit dem Xtreme Research Award zeichnet Heidelberg Engineering aufstrebende Forschende aus und würdigt ihre herausragenden Projekte in der ophthalmologischen Forschung. Im Laufe der Jahre haben die innovativen Forschungsansätze der Preisträgerinnen und Preisträger zum besseren Verständnis komplexer Probleme in der Ophthalmologie und darüber hinaus beitragen können.

Quelle und Bildquelle: Heidelberg Engineering

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